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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ein Knall, ein Riss, die Fenster schief
Zwischenüberschrift:
Meller Straße: Hauseigentümer macht Bauunternehmen für Schäden verantwortlich
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Ein mächtiger Riss in der Wohnzimmerwand, verzogene Türen und Fenster: Diese Schäden an seinem Haus lastet ein Anwohner der Meller Straße der Baufirma an, die im Auftrag der Stadt neue Kanäle verlegt hat. Heute wird sich die Zivilkammer des Landgerichts mit der Klage des Eigentümers befassen.
Ein lauter Knall erschütterte die Bewohner des Hauses vor zwei Jahren. Bei den Bauarbeiten sei ein schweres Teil herabgestürzt, sagen Zeugen. Die Wände hätten gebebt, als Folge sei es zu dem Riss in der Wohnzimmerwand gekommen. Und zu den verzogenen Türen und Fenstern.
Baufirma verklagt
Der Eigentümer fordert das Tiefbauunternehmen auf, die Instandsetzung zu bezahlen. Zunächst war eine Summe von 15 000 Euro genannt worden. Diese Zahl sei jedoch nicht mehr aktuell, erklärte Landgerichtssprecherin Susanne Kirchhoff auf Anfrage unserer Zeitung.
Die Baufirma weigert sich, der Forderung nachzukommen. Etwaige Schäden könnten nicht mit den Bauarbeiten zusammenhängen, lautet die Begründung. Nach der Absage verklagte der Hauseigentümer das Unternehmen. Weil es um einen Streitwert von mehr als 5000 Euro geht, ist das Landgericht für den Fall zuständig.
Heute kein Urteil
Mit einem Urteil rechnet Susanne Kirchhoff heute noch nicht. Die Sache werde vor der Einzelrichterin verhandelt. Und die werde zunächst ausloten, ob sich Kläger und Beklagte ohne aufwendiges Verfahren auf einen Kompromiss einigen könnten.
Das Gericht hat einen Sachverständigen eingeschaltet, der die Schäden inspiziert und ihre mögliche Ursache untersucht hat. Er wird in der heutigen Verhandlung ein Kurzgutachten vortragen.
Die Stadt hatte die Meller Straße von 2006 bis 2009 in mehreren Abschnitten erneuert. Für die Kanalbauarbeiten wurden bis zu sieben Meter tiefe Baugruben ausgebaggert. Für die Anwohner war der Ausbau mit etlichen Belästigungen und Erschwernissen verbunden.

Bildtext: Bis zu sieben Meter tief wurde bei den Bauarbeiten in der Meller Straße gebaggert. Unser Archivbild entstand im Sommer 2007. Foto: Jörn Martens
Autor:
rll


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