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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bonus-Zahlungen für die klügsten Energiesparer
Zwischenüberschrift:
Osnabrücker Werbeagentur will Haushalten helfen, den Verbrauch zu senken
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Komisch, sagt Werbefachmann Andree Josef, jeder wisse, wie viel Sprit sein Auto verbrauche und was sein Handy im Monat koste. " Aber wie viel Energie ich am Tag verbrauche und wie teuer sie ist, das weiß keiner." Das soll sich dank moderner Zähler, eines Internetportals und der Hilfe der Bundesumweltstiftung ändern.
Der Generalsekretär der Stiftung, Fritz Brickwedde, überreichte Andree Josef, Chef der Werbeagentur " Die Etagen", gestern den Bewilligungsbescheid über 124 000 Euro. Das ist das Startkapital für ein bundesweit einmaliges Projekt, bei dem Sparfüchse mit klugem Energiesparen Punkte sammeln, Geld sparen und Prämien verdienen können. " Wir wollen den Verbraucher nicht nur bei der Klimaschutz-Ehre packen, sondern bei seinem Portemonnaie", sagte Brickwedde.
Andree Josef hat drei Partner für das Projekt " Energiesparbonus" an einen Tisch geholt: die Firma Thüga Metering-Service, die Uni Osnabrück und die Umweltstiftung. Technischer Ausgangspunkt ist der sogenannte Smartmeter, der Stromzähler der neuen Generation. Dieser Zähler, den Bauherren bei Neubauten schon jetzt einbauen müssen, ermittelt die Verbrauchsdaten sehr viel genauer als alte Zähler. Der Hausherr kann damit genau feststellen, zu welchen Zeiten er wie viel Energie verbraucht. Das macht Stromfresser sichtbar und kann den Anstoß geben, zum Beispiel billigeren Nachtstrom effektiver zu nutzen. Die Firma Thüga erfasst die Daten und stellt sie den Kunden im Internet zur Verfügung. Es gibt auch Zähler, die den Wasser- und Gasverbrauch in gleicher Weise erfassen und darstellen.
Jetzt kommt die Werbeagentur ins Spiel: " Die Etagen" will mit einem neuen Internetportal das intelligente Energiesparen verständlich erklären und mit einem spielerischen Wettstreit verbinden. Wer spart, bekommt Bonuspunkte gutgeschrieben. Wer viel spart, hat die Chance auf Prämien. Das können Energiesparbirnen, Bustickets oder andere Sachpreise sein, die mit Umweltschutz und Energiesparen in Verbindung stehen. Die Energiesparer werden per Mail, SMS oder Postkarte über ihren Punktestand informiert.
Prof. Dr. Oliver Vornberger von der Universität Osnabrück ist der Rechenkünstler in der Projektrunde. Er erarbeitet die Modelle für den fairen Wettstreit der Energiesparer. Denn der Bewohner eines Niedrigenergiehauses geht mit anderen Voraussetzungen ins Rennen als der Mieter einer Altbauwohnung. Der Sozialwissenschaftler Jens Holster wird im laufenden Prozess überprüfen, ob die Nutzer der neuen Messtechnik ihr Bewusstsein und Verhalten verändern.
Das Projekt läuft zunächst 18 Monate. Im ersten Schritt wird die Werbeagentur im März bundesweit 200 Haushalte anschreiben, die schon über einen modernen Zähler verfügen. Später soll die Zahl der Teilnehmer auf über tausend steigen. Parallel dazu wird die Internetseite (www.energiesparbonus.de) » aufgebaut.
Autor:
hin


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