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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
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Überschrift:
Von den Bildern bewegt
Zwischenüberschrift:
Film-Event: Volles Haus bei Vorpremiere von "Unsere Ozeane"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Begeisterung für die Unterwasserwelt und die Aussicht auf spektakuläre Bilder hat gestern rund 300 Filmfans zur Vorpremiere von " Unsere Ozeane" ins Cinema-Arthouse geführt. Das Medienhaus Neue OZ hatte die Vorführung der Dokumentation als Film-Event des Monats präsentiert.
kri Osnabrück. Als Referent war Dr. Gerd Großheider dabei. Der Zoologe ist Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung bei Tetra in Melle (Hersteller von Aquaristik- und Gartenteichprodukten). Als passionierter Sporttaucher berichtete er den Zuschauern im Anschluss an den Film von seinen Erfahrungen mit der Unterwasserwelt.
Bei diesem Thema waren vor allem die zahlreichen Kinder im Publikum Feuer und Flamme: " Was ist Ihr Lieblingsfisch?", wollte da ein Junge wissen. " Ich finde Wale sehr faszinierend", antwortete Großheider, der dann noch gleich erklärte, dass er Fische zwar möge, aber diese nicht gerne esse. " Wie lange können Sie denn die Luft unter Wasser anhalten?", fragte ein anderer Junge. " So 60 bis 90 Sekunden, aber dann wird es ungemütlich", erzählte der 51-Jährige. Weitere Fragen drehten sich um die Tauchausbildung, die schönsten Unterwassererlebnisse und die Inhalte seiner Arbeit.
Zuvor hatten sich die Zuschauer 100 Minuten lang in die Bilderfluten von " Unsere Ozeane" gestürzt. Die Regisseure Jacques Perrin und Jacques Cluzaud haben das Publikum dabei auf eine außergewöhnliche und bildgewaltige Reise mitgenommen. Vier Jahre war das Filmteam mit den Regisseuren, Forschern und Tauchern unterwegs, um an 54 Schauplätzen weltweit die außergewöhnlichen Bilder einzufangen.
Immer wieder staunten die Zuschauer über die spektakulären Aufnahmen. Wie die Bilder einer Armada von Rochen, die lautlose durch das Wasser gleitet, oder Szenen, in denen kleine Wasserschildkröten ums Überleben kämpfen. Das Publikum lachte beim Anblick der ins Wasser rutschenden Pinguine. Still wurde es hingegen beim Anblick von toten Walen, Rochen und Schildkröten, die qualvoll in Fangnetzen verendet sind. Die eindringliche Botschaft, die Ozeane zu schützen, nahm das Publikum neben vielen anderen neuen Eindrücken mit nach Hause.

Bildtext: Ein Film, viele Fragen: Zoologe Dr. Gerd Großheider und Neue-OZ-Redakteurin Kristina Schwarte beim Gespräch mit dem Publikum im Cinema-Arthouse nach der Vorstellung der Dokumentation " Unsere Ozeane". Fotos: Universum Film/ Gert Westdörp
Autor:
kri


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