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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schellenbergbrücke: Der erste Pfeiler steht
Zwischenüberschrift:
Neun Meter hoch und 15 Meter lang – Verschalung entfernt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Beton( t) schön: Der erste Brückenpfeiler der neuen Schellenbergbrücke steht. Einen Meilenstein in der rund 30-monatigen Konstruktionsphase nennt die Bauleitung diesen weithin sichtbaren Baufortschritt.
Das Stützelement in Form einer Ellipse ist neun Meter hoch und 15 Meter lang. 190 Kubikmeter Beton pumpte man zuletzt in die Verschalung hinein. Von unten nach oben rüttelten sechs Arbeiter Meter für Meter das graue Bindemittel, damit keine Luftporen entstehen. Sie fürchten die Fachleute, weil die Poren Wasser hineinlassen, das den inneren Verstärkungsstahl angreift. " Doch der Beton ist schön verdichtet", wie Lutz Vorreyer zufrieden feststellt.
Für die Stabilität des Trägers sorgen unter ihm sieben Reihen à vier Pfeiler, die gerade und schräg rund 20 Meter im Boden stecken. Über ihnen liegt eine 1, 50 Meter dicke Platte, in die 70 Kubikmeter Beton geflossen sind. Sicherheit wird auf der Baustelle sehr ernst genommen: Interne Prüfer der Betonlieferfirma und externe Gutachter kontrollieren laufend die Festigkeit.
Der lang anhaltende und klirrend kalte Winter hatte die Betonierung immer wieder verzögert. Der Bindebaustoff braucht nämlich wärmere Temperaturen, um die gewünschte Festigkeit zu entwickeln. " Die Verschalung haben wir deshalb immer beheizt", erklärt Vorreyer.
Am Wochenende hob ein Kran das Verschalungsgerüst aus Stahl und Holz über Gleise und abgeschaltete Fahrdrähte. Nach gründlicher Säuberung und Ausbesserung beschädigter Holzteile steht es schon dort, wo in knapp vier Wochen Pfeiler Nummer zwei stehen soll.
Die alte Brücke war vor knapp hundert Jahren fertiggestellt und im Laufe der Zeit marode geworden. Laut Plan soll die neue, 130 Meter lange Schellenbergbrücke im November 2011 wieder für den Autoverkehr freigegeben werden.

Bildtext: Da steht er: Dennis Vogt (links), Lutz Vorreyer und Heiko Tilebein blicken auf den ersten Pfeiler. Der zweite folgt in gut vier Wochen. Foto: Hermann Pentermann
Autor:
steb


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