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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kampf um das Schwimmbad
Zwischenüberschrift:
Atteraner setzen sich für Erhalt des Lehrschwimmbeckens ein
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Atteraner kämpfen weiter für den Erhalt ihres Lehrschwimmbeckens in der Grundschule. Auf Einladung des Runden Tisches Atter, des Schulelternrates der Grundschule und des Sportvereins wollten sie im Gespräch Vertreter aus Politik und Verwaltung überzeugen, das Schwimmbecken nicht abzureißen.
Als Argumente zählten die Atteraner die Vorteile des Lehrschwimmbeckens auf: Es sei wohnortnah und durch Schule, den SV Atter und die Schwimmschule gut ausgelastet. Zugleich kritisierten die Bürger, dass Politik und Verwaltung vor der beabsichtigten Schließung des Schwimmbeckens keinerlei Gespräch geführt hätten. Sie äußerten ihre Zweifel an der veranschlagten einen Million Euro zur kompletten Sanierung. Um das Bad kostengünstig weiter betreiben zu können, reiche eine Minimalsanierung.
Die Vertreter der Verwaltung sehen jedoch einen hohen Sanierungsbedarf, weil sowohl das Gebäude als auch die komplett veraltete Technik generalüberholt werden müssten. Stadträtin Rita Maria Rzyski erläuterte, dass im Haushalt, der heute im Rat verabschiedet werden soll, weder Geld für die gesamte Sanierung noch für eine Teilsanierung vorgesehen sei. Zur Verfügung stünden allein die Betriebskosten und die Abrisskosten.
Die Atteraner schlugen als Kompromisslösung den vorübergehenden Erhalt im jetzigen Zustand bis mindestens Ende 2010 vor. Während dieser Zeit sollen Möglichkeiten gefunden werden, die notwendige Sanierung des Schwimmbeckens eventuell durch die Gründung eines Fördervereins, Sponsoring und Eigeninitiative zu finanzieren.
Wie sehr die Bürger das Schwimmbecken schätzten, habe die Demonstration vor dem Rathaus gezeigt und die Sammlung der Unterschriften, bei der innerhalb einer Woche 880 Atteraner unterzeichnet hatten. Der Appell der Anwohner: Die Ratsmitglieder sollen bei der Haushaltsverabschiedung den Wunsch der Atteraner beachten.


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