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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stadt zündet Stufe 1 des Wissenschaftsparks
Zwischenüberschrift:
Ehemalige Offiziersunterkunft wird zum vorläufigen "Innovationszentrum"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
hin Osnabrück. In einer ehemaligen Offiziersunterkunft will die Stadt die erste Stufe des Wissenschaftsparks am Westerberg zünden. Für 110000 Euro soll das " Gebäude 17" in der Scharnhorstkaserne hergerichtet und ab Mai an Unternehmensgründer vermietet werden.
Alles Große fängt klein an. Der Wissenschaftspark soll einmal sieben bis acht Hektar groß und ein Treibsatz der wirtschaftlichen Entwicklung in der Stadt werden. Hier wird Studenten und Hochschulabsolventen die Chance geboten, sich mit guten Ideen selbstständig zu machen. Die Nähe zur Hochschule, günstige Mieten, das Klima des Experimentierens und Forschens soll die jungen Unternehmensgründer beflügeln. Als sichtbares Zeichen soll nach den Plänen der Stadt im Herzen der ehemaligen Kaserne ein neues Gebäude entstehen das " Innovationscenter Osnabrück (ICO)". Der Grundstein wird aber frühestens 2011 gelegt werden können.
In der Vorstufe will die Stadt die Offiziersunterkunft zum provisorischen Innovationszentrum ausbauen. Die " Stufe 1 des Wissenschaftsparks", wie es in der Vorlage der Stadt für den Stadtentwicklungsausschuss heißt, werde ein Carré von knapp 10 000 Quadratmetern im Norden der Kaserne mit insgesamt drei Gebäuden. Zunächst soll nur eines, das " Gebäude 17", hergerichtet werden. Der Aufwand ist überschaubar: Teppichböden auswechseln und reinigen, Wände streichen, Toiletten erneuern, Heizung modernisieren, eine Teeküche einbauen und, ganz wichtig, leistungsfähige Datenkabel verlegen. Alles zusammen würde 110 000 Euro kosten, sagen die Stadtplaner. Das Geld kommt aus dem Programm für den Stadtumbau-West, an dem die Stadt zu einem Drittel beteiligt ist. Das provisorische Innovationszentrum ist über ein Seitentor der Kaserne an der Sedanstraße erreichbar. Die BauBeCon Sanierungsträger GmbH wird treuhänderisch die Investitionen abwickeln. Das Centrum für Umwelt und Technologie (CUT) soll das " Gebäude 17" als Generalmieter von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) übernehmen.
Die Vermietung der 20 bis 30 Quadratmeter großen Büros beginnt im Mai. Sobald ein Drittel der Flächen vergeben ist, sollen die Bauarbeiten beginnen. Das CUT befinde sich bereits in ersten Gesprächen mit Existenzgründern, teilt die Bauverwaltung mit.
Fünf Jahre Laufzeit wird dieser ersten Stufe des Wissenschaftsparks gegeben. Es wird ein Zuschussgeschäft: Die Bauverwaltung rechnet nicht damit, die Investitionen durch Mieteinnahmen ausgleichen zu können. Als realistisches Ziel peilt die Stadt an, die laufenden Kosten aus den Mieten erwirtschaften zu können.
Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt wird sich am kommenden Donnerstag mit der ersten Stufe befassen. Parallel dazu ruft die Stadt Osnabrück ihre Bürger in drei öffentlichen Foren zum Mitplanen auf.
Bildtext: Die Offiziersunterkunft (drei flache Gebäude in Hufeisenform) soll zur Keimzelle des Wissenschaftsparks werden. Rechts unten die Markuskirche. Foto: Stadt Osnabrück

Pläne werden öffentlich diskutiert
Vier Städtebauer und Freiraumplaner haben auf Einladung der Stadt Osnabrück Perspektiven für die Scharnhorstkaserne entwickelt. Die Entwürfe stellen die Planer in drei öffentlichen Foren zur Diskussion. Moderator: Jörg Faltin.

Forum 1 Orientierung″, Dienstag, 16. Februar, 18 Uhr. Vorstellung der Rahmenbedingungen und der vier Projektteams.

Forum 2 Ideen″, Mittwoch, 17.Februar, 18 Uhr: Öffentliche Diskussion der Entwürfe. Wir hoffen, dass die Bürgerinnen und Bürger wichtige Anregungen geben″, sagt Stadtbaurat Wolfgang Griesert.

Forum 3 Konzepte″, Freitag, 19. Februar, 18 Uhr: abschließende Präsentation der Konzepte. Eine Jury wird den besten Entwurf prämieren und zur Grundlage der weiteren Planungen empfehlen.

Ort: ehemalige Turnhalle, Gebäude CG, Caprivistraße 30a, FH-CampusMehr im Internet: www.osnabrueck.de/ konversion
Autor:
hin


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