User Online: 1 | Timeout: 15:13Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Rechteckig, aber bewegt
Zwischenüberschrift:
Die Kirche St. Wiho ist nach Osnabrücks erstem Bischof benannt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Ihr Grundriss ist rechteckig. Trotzdem macht das Äußere der Kirche St. Wiho keineswegs einen starren Eindruck.
Namenspatron für die Kirche war der erste Bischof von Osnabrück. Im Vergleich zu seiner Amtszeit liegt der Bau der katholischen Kirche noch nicht so lang zurück. Denn während Bischof Wiho I von 772 bis 805 lebte, wurde die katholische Kirche in Hellern 1956 geweiht. 1962 konnte die Gemeinde ihren ersten eigenen Pfarrer ins Amt einführen. Bis dahin war sie die Tochtergemeinde von St. Elisabeth gewesen.
Aus der Luft betrachtet zeigt sich, dass der Grundriss der Kirche rechteckig ist. Dennoch wirkt das Äußere der Kirche durch unterschiedlich hohe Dächer bewegt. Auch die Zweiturmanlage trägt ihren Teil dazu bei. Durch die lamellenartigen Schallöffnungen am größeren Turm ist das Läuten der Glocken weithin zu hören.
Auf unserem Luftbild ist ein Eingang der Kirche zu sehen. Er liegt links neben dem roten Backsteinvorbau. Rechts daneben führt ein weiterer Eingang in die Kirche. 1980 und 1981 musste St. Wiho umfassend restauriert werden. Denn das mit Well-Eternit gedeckte Dach war porös geworden, so konnte Feuchtigkeit ins Innere dringen. Ein Jahr dauerte die Restaurierung, die Kirche erhielt unter anderem ein Kupferdach. Außerdem wurde das Langhaus durch einen neuen Eingangsbereich um drei Meter erweitert.
Passend zur Kirche heißt auch die Straße, an der sie liegt " An der Wihokirche". Sie ist links im Bild zu sehen. In dem Gebäude mit dem roten Dach hinter der Kirche hat der Kindergarten St. Wiho sein Zuhause. Ihn gibt es inzwischen seit 35 Jahren.
Zur Historie der Kirche St. Wiho gehört auch eine tragische Geschichte. Ihr damaliger Pastor Hans-Jürgen Obermeyer verunglückte 2005 bei einer Trekkingtour im Himalaja tödlich. Er stürzte vermutlich von einem Bergpfad 300 Meter in die Tiefe. Sein Nachfolger wurde Christoph Baumgart, der Anfang 2006 die Gemeinden St. Wiho und St. Elisabeth übernahm. Die beiden Gemeinden bilden seit mehreren Jahren einen Verbund. Dieser Zusammenschluss wurde 2007 um die Gemeinde St. Josef aus Hasbergen erweitert.
Auch dieses Motiv aus der Serie " Osnabrück aus der Luft betrachtet" ist in den Geschäftsstellen der " Neuen OZ" in der Großen Straße und am Breiten Gang erhältlich. Eine Aufnahme in der Größe 20 x 30 cm kostet 14 Euro, ein Abzug im Format 40 x 60 cm 26, 50 Euro.

Bildtext: Ein Kupferdach hält den Kirchenbau heute trocken. Zwischen 1980 und 1981 wurde St. Wiho umfassend renoviert. In diesem Zuge erhielt das Gotteshaus das Kupferdach. Foto: Gert Westdörp


Anfang der Liste Ende der Liste