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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Zunahme ist eine Zumutung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
"‚ Na endlich′, möchte man sagen, beschäftigen sich Rat und Verwaltung der Stadt Osnabrück mit der viel zu hohen Lärmbelastung für die Anwohner der städtischen Hauptverkehrsadern durch den immer weiter zunehmenden Transit-Schwerlastverkehr! Aber warum wird das Thema so zaghaft angegangen? Mit einem Zwei-Stufen-Konzept (ab 2013!) sollen ausgewählte Straßenabschnitte von 22 bis 6 Uhr für den durchfahrenden Schwerlastverkehr gesperrt werden. Gleichzeitig will die Verwaltung die Verbindung zwischen der A-31-Anschlussstelle Fledder über die Hannoversche Straße, Frankenstraße, den Wall, Hansastraße und Bramscher Straße als Verbindung zurA-1-Anschlussstelle Osnabrück-Nord als Umleitungsstrecke anbieten. Welch ein Schildbürgerstreich! Genau diese Verbindung wird bereits heute Tag und Nacht massenweise vom Schwerlastverkehr als Abkürzung zwischen der A 1 Osnabrück-Nord und der A 31/ A 30 genutzt, um nicht die Autobahnverbindung A 1 über Kreuz Lotte/ Osnabrück, A 30, Osnabrück-Südkreuz, A 31 fahren zu müssen. Diese Autobahnverbindung müsste aber doch die angemessene Umfahrung der Stadt Osnabrück bei einem generellen Durchfahrtsverbot für den Transit-Schwerlastverkehr darstellen! Warum können unsere Repräsentanten auf unserem‚Capitölchen′ nicht, was andere Städte mit ähnlichen Problemen vormachen? Zum Beispiel Hannover: Auf der A 2 und der A 7 weisen bereits auf den Autobahnen Schilder darauf hin, dass die Stadt Hannover für den Transit-Schwerlastverkehr generell gesperrt ist."
Bernd Falge
Quirllsweg 2 a
Osnabrück

" Als Anwohner einer der als Umleitungsstrecken genannten Straßen im Falle eines Nachtfahrverbots kann ich eine Zunahme von 110 Lkw pro Nacht in keinster Weise akzeptieren. Schon jetzt empfinde ich die Anzahl der Lkws während der Woche als Zumutung. Man muss dabei berücksichtigen, dass der erwähnte Abschnitt der Frankenstraße reines Wohngebiet ist. Hinzu kommt, hier stehen fast nur Altbauten aus den 20er-Jahren. Schon jetzt wackelt alles, wenn ein Lkw die Kreuzung Hannoversche Straße Frankenstraße/ Otto-Brenner-Platz passiert. Wie soll das erst bei zusätzlichen 110 Lkws werden? Vom Wertverlust der Häuser mal ganz zu schweigen . . . Wir sind schon jetzt von der Umweltzone ausgenommen, auf die ich große Hoffnung bezüglich einer Verkehrsberuhigung gesetzt hatte. Warum muss es eine Umleitungsstrecke von der Autobahn 33 durch die Stadt zur Hansastraße geben? Für mich ist die Umleitung der Wechsel auf die Autobahn 30 A1 und dann Abfahrt Osnabrück-Hafen. Niemand muss durch die Stadt, um zur Hansastraße zu kommen. Lediglich die weitere Strecke über die Autobahn hält die diversen Lkws ortsansässiger und fremder Speditionsunternehmen davon ab, die nächste Autobahnauf- beziehungsweise - abfahrt zu nutzen. Dies sollte jedoch vorgeschrieben werden und nicht die Akzeptanz Einwohnerbelastung durch die Stadt, nur um vielleicht zehn Kilometer an Strecke zu sparen."
Michael Schröder
Frankenstraße 3
Osnabrück

Bildtext: Der Schwerlastverkehr auf Osnabrücks Straßen soll nach Plänen des Rates deutlich reduziert werden. Foto: Michael Hehmann
Autor:
Bernd Falge
 
Michael Schröder


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