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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Angebot für Gespräche besteht weiter"
Zwischenüberschrift:
Bistum zur Johannisschule
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Angesichts der aus seiner Sicht " überraschenden" Ablehnung im Lehrerkollegium der Johannisschule hat der Leiter der Schulabteilung beim Generalvikariat, Dr. Winfried Verburg, gestern noch einmal den Stand der Dinge in Sachen einer " bekenntnisbejahenden" Grundschule erläutert. " Unsere Vision einer integrativen Grundschule für Kinder dreier Religionen kann nur gelingen, wenn sie von allen Beteiligten getragen wird", sagte er.
fhv Osnabrück.

Das im vergangenen September vorgestellte Rahmenkonzept für eine gemeinsame Grundschule für Juden, Muslime und Christen am Standort der Osnabrücker Johannisschule sei letztlich auf eine Anregung der Stadt Osnabrück zurückzuführen, erläuterte Verburg. Vor rund eineinhalb Jahren habe es auf Wunsch der Schule und der Stadt als Schulträger ein gemeinsames Gespräch unter Beteiligung der Landesschulbehörde und des Bistums gegeben, um angesichts rückläufiger katholischer Schülerzahlen die Zukunft der Johannisschule als katholische Bekenntnisschule zu erörtern. " Dabei wurde vereinbart, dass die Beteiligten Lösungsvorschläge entwickeln."
Das Bistum habe schließlich gemeinsam mit der jüdischen Gemeinde in Osnabrück und der muslimischen Schura " Eckpunkte" für ein Konzept vorgestellt. Nämlich die Johannisschule in freier Trägerschaft zu übernehmen und gemeinsam mit den jüdischen und muslimischen Kooperationspartnern in der religionsbejahenden Tradition der Bekenntnisgrundschule weiterzuentwickeln, allerdings nun geöffnet für jüdische, muslimische, evangelische und katholische Schülerinnen und Schüler.
Dieses Rahmenkonzept sei dann etwa ein oder zwei Tage vor der Veröffentlichung im September Vertretern der Stadt, der Ratsfraktionen, Vertretern der Schulleitung und der Elternschaft vorgestellt worden, " immer verbunden mit unserem ausdrücklichen Wunsch, die weitere Entwicklung gemeinsam zu besprechen".
Auch jetzt bestehe dieses Gesprächsangebot weiter. Solche Gespräche mit den Eltern, mit Kollegium und Schulleitung sollen in den nächsten Tagen stattfinden. Zentral für die weitere Entwicklung seien dabei die Beratungen mit der Stadtverwaltung als derzeitigem Träger der Johannisschule. Auf ausdrücklichen Wunsch des Oberbürgermeisters sollten diese Gespräche vor einer Beratung in den politischen Gremien der Stadt erfolgen, berichtete Verburg gestern. Von der Schulverwaltung sei nun ein erster Gesprächstermin in der kommenden Woche vorgeschlagen worden.
Autor:
fhv


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