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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Zwischenlösung wird zum Dauerzustand
Zwischenüberschrift:
Immobiliengesellschaft will Güterbahnhof als Lager vermieten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Eine Veranstaltungshalle und ein neues Gewerbegebiet sind schon im Gespräch gewesen. Doch auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs wächst derzeit nur eins: das Unkraut. In näherer Zukunft wird sich daran nicht viel ändern, denn der Besitzer des Geländes strebt auf absehbare Zeit lediglich eine Vermietung als Lagerfläche an. So wird die Zwischenlösung zumindest vorläufig zum Dauerzustand.
Das ist das Ergebnis einer Anfrage bei der Firma Aurelis Real Estate. Der Immobilienvermarkter hatte das Gelände von der Deutschen Bahn übertragen bekommen und kümmert sich um die Nachnutzung. Nachdem die Stadt die Pläne für eine Veranstaltungshalle auf dem Gelände fallen gelassen habe, " konzentrieren wir uns heute an dem Standort hauptsächlich auf die Vermietung von Flächen und Bestandsgebäuden", erklärt Firmensprecherin Susanne Heck.
Zu diesen Gebäuden zählt etwa der markante und denkmalgeschützte Ringlokschuppen. Laut Heck sind die 6200 Quadratmeter Nutzfläche derzeit als Lagerfläche sowie an einen Diskothekenbetrieb vermietet. " Es gibt bereits Gespräche über weitere Anmietungen." Zwei Tanzlokale sind in den Gebäuden zur Güterabfertigung heimisch geworden.
" Das sind aber alles nur Zwischennutzungen", betont Franz Schürings vom Fachbereich Städtebau. " Als Stadt wünschen wir uns natürlich, dass es weitergeht." Für die Zukunft schwebt Schürings eine langfristige Nutzung des Areals vor. Die Weichen dafür sind bereits vor langer Zeit in einem Bebauungsplan gestellt worden. Dieser sieht vor, das gut 18 Hektar große Gelände neu zu erschließen und alle Gebäude bis auf den eigentlichen Ringlokschuppen abzureißen.
Doch passiert ist seitdem fast nichts. Und so viel steht wohl fest: Zur optischen Aufwertung des Geländes trägt die derzeitige Nutzung nicht bei. Der Ringlokschuppen macht einen mehr als heruntergekommenen Eindruck, und die Freifläche ist von Pfützenübersät. Bis 2006 gab es Überlegungen, die Fläche als Sanierungsgebiet auszuweisen. Doch das Rennen machte schließlich die Lotter Straße mit dem Betriebsgelände des Chemiebetriebs Hagedorn.
Das bedeute aber nicht, dass die Stadt das zentral gelegene Bahngelände links liegen lasse, betont Franz Schürings. " Wir stehen mit Aurelis in regelmäßigem Kontakt." Gerade die derzeitige Wirtschaftslage erschwere aber die Suche nach neuen, langfristigen Nutzern. Schürings: " Die Zeiten, in denen die Investoren Schlange standen, sind vorbei."

Bildtext: Schön ist etwas anderes: Der denkmalgeschützte Ringlokschuppen mit dem Verwaltungsbau hat schon bessere Zeiten gesehen. Die 6200 Quadratmeter sind derzeit teilweise an eine Diskothek sowie als Lagerfläche vermietet. Foto: Michael Hehmann
Autor:
df


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