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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Pedalo-Parkplätze teurer
Zwischenüberschrift:
Erste Preiserhöhung seit neun Jahren in der Radstation
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Preise für das Fahrradparkhaus der Radstation am Bahnhof sind zum Jahresbeginn erhöht worden. Der Grund für die erste Preiserhöhung seit Gründung der Einrichtung im Jahr 2001 ist ein neuer Vertrag zwischen der Arbeitslosenselbsthilfe (ASH) und der Stadt Osnabrück.
hedi Osnabrück. Der alte Vertrag zwischen der ASH als Betreiber und der Stadt als Zuschussgeber war zum 31. Dezember 2009 ausgelaufen. Er orientierte sich an den Standards für Radstationen in Nordrhein-Westfalen. Der Betrieb der Station in Osnabrück wurde neu ausgeschrieben. Die ASH gab ein Angebot ab und erhielt erneut den Zuschlag der Stadt, die die Einrichtung dieses Jahr mit 54 000 Euro unterstützt. Im neuen, bis 2011 geltenden Kontrakt wurden einige Tarife modifiziert.
So sind die Unterstellgebühren für Drahtesel zum 1. Januar um knapp 30 Prozent angehoben worden. Ein bisher 70 Cent teures Tagesticket kostet jetzt 90 Cent, die Monatskarte 9 statt 7 Euro, das Jahresticket 90 anstelle von 70 Euro. Derweil seien die Preise für alle anderen Angebote und Leistungen gleich geblieben, betont ASH-Leiter Hubert Thole.
" Wir sprechen regelmäßig mit unseren Zuschussempfängern und überlegen, wie wir die städtischen Zuschüsse begrenzen und die steigenden Kosten auffangen können", erklärt dazu Franz Schürings, Fachbereichsleiter Städtebau. Die Preisanhebung für das Parkhaus der Radstation sei gerechtfertigt und vergleichbar mit den erhobenen Gebühren anderer Stationen.
Die Osnabrücker Radstation wurde 2001 als niedersächsisches Modellprojekt von der ASH und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club in der ehemaligen Expressguthalle der Bahn eröffnet. Die Einrichtung ging aus dem 1993 gegründeten ASH-Beschäftigungsprojekt " Pedalos" hervor. Die Radstation ist in der Region inzwischen fest verankert. Bahnfahrende Pendler stellen ihre Fahrräder unter, Touristen und Gruppen leihen Drahtesel für eine Tour ins Grüne aus. Sogar eine asiatische Rikscha kann gemietet werden.
Neben der Überwachung der geparkten Räder und dem Verleih übernehmen die sechs Beschäftigten Reinigungen und Reparaturen. Neuerdings wird auch das Gepäck der Radtouristen transportiert. Das Team arbeitet mit Tourismus-Büros sowie Hotels in Stadt und Landkreis zusammen.
Das Verleihgeschäft ist saisonabhängig. Bei schönem Sommerwetter ist das Radeln nun mal beliebter. " Zum Katholikentag in Osnabrück waren wir völlig ausgebucht", berichtet Thole. Die Parkgarage und der Werkstattservice seien eigentlich das ganze Jahr gefragt. Doch bei den Kühlschranktemperaturen satteln aktuell selbst hartgesottene Pedaleure ab. Die Zahl der Kunden sei daher in den vergangenen Wochen zurückgegangen. Doch das nächste Frühjahr kommt bestimmt7. . .
Radstation: Theodor-Heuss-Platz 2, Telefon 05 41/ 25 91 31, geöffnet montags bis freitags von 6 bis 22 Uhr, samstags und sonntags von 8 bis 20 Uhr (24-Stunden-Betrieb mit Chipkarte).

Bildtext: Ein Plus an Service wie den Gepäcktransport für Radtouristen bietet die Radstation. Für die Parkplätze muss seit 1. Januar mehr bezahlt werden. Foto: Michael Hehmann
Autor:
hedi


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