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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Dodesheide: Hier erster Großspielplatz
Zwischenüberschrift:
Runder Tisch bespricht Konzept
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Gute Nachricht für die Stadtteile Dodesheide und Sonnenhügel: Die Stadt will dort den ersten Großspielplatz in der Stadt mit über 10 000 Quadratmeter Spielfläche einrichten. Kehrseite der Medaille: In den nächsten Jahren werden in beiden Stadtteilen zwölf der 37 städtischen Spielflächen geschlossen.
Mitarbeiter des Fachbereichs Umwelt und der Osnabrücker Servicebetriebe stellten jetzt auf Einladung des Runden Tisches der beiden Stadtteile das im Dezember vom Rat verabschiedete Spielplatzkonzept für die nächsten zehn Jahre vor. In Dodesheide und Sonnenhügel soll ein Drittel der Spielflächen geschlossen werden.
In Dodesheide sind das innerhalb der nächsten zwei Jahre die Plätze an der Mecklenburger Straße, der Bertolt-Brecht-Straße, der Reinhold-Schneider-Straße, der Newtonstraße sowie am Anhalter Weg. In spätestens fünf Jahren werden die Spielflächen am Vechtaer Hof, am Lohner Hof, am Quakenbrücker Hof sowie unter Umständen die an der Kurt-Tucholsky-Straße geschlossen. Im Stadtteil Sonnenhügel sind kurzfristig der Platz an der Bramscher Straße und mittelfristig (bis fünf Jahre) der im Bereich Knollstraße/ Stichstraße sowie Am Vogelsang betroffen.
Nach Darstellung im ausgearbeiteten Konzept für die ganze Stadt liegen die Gründe für den " Rückbau" einerseits in der im Vergleich mit anderen Städten zu hohen Anzahl an Spielplätzen sowie der demografischen Entwicklung. " Zum anderen dienen die Maßnahmen der Sicherstellung einer sparsamen und wirtschaftlichen Haushaltsführung", wie es Tobias Langer am " Runden Tisch" vorstellte.
In Osnabrück werden insgesamt 225 öffentliche Spielplätze gezählt, dazu kommen 38 Schulfreiflächen, 8 Flächen an Gemeinschaftseinrichtungen, 49 Bolz- und Basketballplätze und je eine Skater-, BMX- und Hockeyanlage. Das von der Bevölkerungszahl her ungefähr gleiche Oldenburg verfügt dagegen nur über 148 Spielplätze.
Im Spielplatzkonzept enthalten ist das Vorhaben, im Stadtgebiet drei sogenannte Groß- oder Mehrgenerationenspielplätze einzurichten. Sie kombinieren eine Vielzahl von Aktionsangeboten für alle Altersgruppen. Allerdings ist ihr Einzugsradius größer als bei anderen Plätzen. Während gewöhnliche Spielplätze nach rund 350 Meter Fußweg für die Nutzer erreichbar sind, sollen es dann etwa 2000 Meter sein, bis ein Großspielplatz erreicht sein muss.
Der erste dieser Spielplätze der Zukunft soll auf der Fläche nahe dem Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße eingerichtet werden. Wann das geschieht, ist abhängig vom Verkauf von Flächen ehemaliger Spielplätze. " Die Mittel für die Einrichtung von Großspielplätzen werden zum Teil aus den Verkaufserlösen einiger nun zu schließender Spielflächen bestritten", so Langer.
Info: www.osnabrueck.de/ spielplatzkonzept/ »
Autor:
iza


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