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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wer will einen Bahnhof kaufen?
Zwischenüberschrift:
2000 Quadratmeter in denkmalgeschütztem Gebäude stehen leer
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Wittekindplatz 4 in 49074 Osnabrück: Hinter dieser Adresse versteckt sich ein ungewöhnliches Gebäude, für das ein Käufer gesucht wird. Es handelt sich um den Hannoverschen Bahnhof, Baujahr 1855.
Wo einst die ersten Züge in der Hasestadt hielten, herrscht seit Jahren vor allem eins: gähnende Leere. Denn die rund 2000 Quadratmeter Bürofläche stehen weitestgehend leer. Der älteste Bahnhof der Stadt befindet sich inzwischen im Besitz des Unternehmens Aurelis Real Estate aus Eschborn.
Der Immobilienhändler vermietet und verkauft bundesweit ehemalige Gebäude und Grundstücke der Deutschen Bahn. Eben auch den Bahnhof, der an der Gleisstrecke zwischen Hasetorbahnhof und Hauptbahnhof liegt.
Letztgenannter war es, der das historische Gemäuer so gut wie überflüssig machte. Denn nachdem 1895 der Zentralbahnhof eröffnet hatte, waren die Zeiten als Haltestelle für den Hannoverschen Bahnhof gezählt. Stattdessen diente er als Umschlaglager und Verwaltungsbau der Bahn.
Und wie geht es weiter? " Wir stehen mit potenziellen Interessenten in Gesprächen", erklärt Aurelis-Sprecherin Susanne Heck. Diese sollen das Gebäude entweder kaufen oder mieten. Welcher Preis angedacht sei, dazu will Heck nichts sagen.
Nur so viel: Derzeit würden sich zwei Optionen ergeben. Entweder der Verkauf an Projektentwickler, die das Gebäude im Bestand halten, vermieten beziehungsweise später veräußern wollen. Oder aber der direkte Verkauf an Eigennutzer wie Rechtsanwaltskanzleien, Werbeagenturen oder Unternehmen aus der Finanzbranche.
" In Abstimmung mit der Stadt ist eine Erweiterung des Gebäudes oder ein Anbau für weitere passende beziehungsweise ergänzende Nutzungen möglich", wirbt die Firmensprecherin um Interessenten. Denn wer den Bahnhof bezieht, der muss bedenken, dass das historische Hauptgebäude unter Denkmalschutz steht. Das gilt allerdings nicht für die beiden Flügel des Gebäudes. Und auch das 5000 Quadratmeter große Grundstück rund um den Bahnhof dürfte noch reichlich Platz für Neubauten bieten.

Bildtext: Steht zum Verkauf: der Hannoversche Bahnhof an der Ecke Wittekindplatz/ Karlstraße. Baujahr des historischen Gemäuers ist 1855. Foto: Jörn Martens
Autor:
df


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