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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Sonntägliche Fahrverbote
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
 
"[. . .] Noch einmal: Umweltzone! Die Umwelt zu schonen bedeutet, ökologische und ökonomische Belange auf einen Nenner zu bringen und gleichzeitig die Verhältnismäßigkeit der Mittel zu wahren. Um dies zu erreichen, ist eine moderate Abstimmung der sich oft widersprechenden Interessen erforderlich.
Unzählige Möglichkeiten, Luftemissionen, Lärm, Staub und Verkehrsaufkommen auf ein erträgliches Maß zu reduzieren, müssen genutzt werden, um insbesondere in den Innenstädten ein urbanes Leben dauerhaft zu gewährleisten. Dieses Ziel kann nur in kleinen Schritten erreicht werden.
Einer dieser kleinen Schritte kann die bevorstehende Einrichtung einer Umweltzone sein, die, von Befürwortern und Gegnern umstritten, von der Verwaltung vorgetragen und dem Rat der Stadt beschlossen, in Kürze einzuführen ist. Ob diese Maßnahme zu einer messbaren Verbesserung der Luftqualität führt, bleibt abzuwarten. Skepsis ist angebracht, da Nachbarstädte im norddeutschen Raum, die diesen Schritt vor Jahren bereits gegangen sind, bis heute kein überzeugendes, aussagefähiges Ergebnis vorweisen können.
Die im Zusammenhang mit der Einrichtung der Umweltzone vorgeschriebene Plakettenpflicht, die noch nicht zu einer wesentlichen Beeinträchtigung des Individualverkehrs führt, ermöglicht es der Verwaltung, zusätzliche aktuelle Daten zu ermitteln, sodass in Verbindung mit den bereits vorliegenden Umweltdaten im Herbst 2010 eine zeitnahe umweltverträgliche Lösung erwartet werden kann.
Eine weitere Einengung des Individualverkehrs ohne Berücksichtigung des dann vorliegenden Erkenntnisstandes dürfte weder der Umwelt noch der hiesigen Wirtschaft nützen, sodass der Rat der Stadt zu gegebener Zeit noch einmal über die Weiterführung dieser Maßnahme abstimmen sollte. Unter dieser Prämisse macht die Einführung der Umweltzone zunächst einen Sinn."
Friedrich Krems
Kleiner Muskamp 5
Osnabrück
 
" Da man im Südkreis ab zirka 16 Uhr und am Wochenende sowie feiertags keinerlei ärztliche Versorgung für Kinder hat und man gezwungen ist, nach Osnabrück zu fahren, stellt sich die Frage, was mache ich, wenn meine Tochter mal auf die Osnabrücker Zwangsversorgung angewiesen ist? Vorher ein neues Auto kaufen? Gerne. Ich warte darauf, dass Osnabrück mir eins kauft, was deren Weltanschauung bezüglich Umwelt gerecht wird. Taxi rufen wer zahlt mir das Geld? Den Rettungsdienst rufen, na ja, ich könnte ja mein Auto nehmen, darf aber nicht mehr in die Innenstadt, wo man mit Kindern ja hinmuss, da es hier keine Versorgung mehr gibt.
Also wird dann wohl oder übel die 112 gewählt werden müssen, denn man darf ja nur noch mit bestimmten Autos nach Osnabrück fahren, für den Rückweg wird dann wohl der Bus genommen werden mit einem kranken Kind. Ich sage dazu nur Danke, liebe Verantwortliche, mal wieder ein Schnellschuss, ohne zu überlegen, aber ist ja nicht das erste Mal, dass in Städten etwas beschlossen wird, ohne mal richtig drüber nachzudenken, Hauptsache die Umwelt wird nach außen geschützt, der Mensch, besonders der kleine, ist dabei egal, dann besser nachts Bäume grün anleuchten und so weiter. [. . .] Es wird immer seltsamer, es soll ja sogar Parkgebühren geben, damit man an seinem Arbeitsplatz parken darf, so um die 25 Euro (waren mal 50 D-Mark !) im Monat, ein Kindergartenplatz kostet zirka 80 Euro im Monat, und da ist das Geld sicher besser angelegt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass nur Geld gemacht werden soll."
Armin Kloweit
Elisabethstraße 5
Dissen
Autor:
Jörg Hagspihl
 
Friedrich Krems
 
Armin Kloweit


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