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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Es herrscht Ausnahmezustand"
Zwischenüberschrift:
Winter erschwert die Müllabfuhr – DSD ist von Alba enttäuscht
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Was für ein Winter, was für Probleme bei der Müllabfuhr: Die teilweise katastrophalen Straßenverhältnisse stellen das Personal derzeit vor riesige Herausforderungen verspätete oder ausgefallene Touren sind nicht zu vermeiden.
al Osnabrück. Verpackungsmüll: Der spielt in diesen Tagen noch eine gewisse Sonderrolle. Das Wetter ist der eine Aspekt, das Verhalten des Unternehmens Alba der andere. Dass deren Mitarbeiter wegen der schlechten Witterung am Silvestertag zahlreiche Touren abbrechen mussten (wir berichteten), dürfte für jeden nachvollziehbar sein. Vielmehr gibt es jetzt Streit um die nicht mehr entsorgten gelben Säcke und Tonnen. Alba fühlt sich nicht mehr zuständig, weil ab 1. Januar 2010 im Landkreis die Firma Recyclinggesellschaft Osnabrücker Land (Regos) und in der Stadt Osnabrück die Osnabrücker Abfallwirtschaftsgesellschaft (OAG) für die gelben Säcke und Tonnen zuständig sind Ergebnis einer neuen Ausschreibung durch die Duales System Deutschland GmbH (DSD).
" Wir sind enttäuscht, dass Alba uns nicht informiert hat. Wir warten nun auf eine schriftliche Stellungnahme", meinte gestern DSD-Sprecher Norbert Völl. Will heißen, Alba habe von sich aus nicht auf die abgebrochenen Touren hingewiesen. Natürlich handele es sich um einen Fall von höherer Gewalt, trotzdem könne man von dem Unternehmen erwarten, dass es wegen der Abwicklung offensiv auf die Nachfolger oder DSD zugehe. Völl: " Wir werden prüfen, ob vertragsrechtliche Konsequenzen möglich sind." Das könne bis zur Kürzung der Leistungsentgelte für Alba führen.
Und was geschieht nun mit den nicht entsorgten gelben Tonnen und Säcken? Da könne man nur um Verständnis bei den Bürgern bitten, so Völl. Regos und OAG würden sicher alles tun, um den Müll abzuholen aufgrund des Wetters und der ohnehin schon engen Tourenpläne sei dies aber wohl erst mit der nächsten planmäßigen Abholung möglich.
Rest-, Bio- und Papiermüll: Hier gibt es keine erschwerten Bedingungen durch Entsorgerwechsel. Nein, hier kämpfen die Mitarbeiter der Awigo (Abfallwirtschaft Landkreis Osnabrück GmbH) und der Städtereinigung Holtmeyer im Osnabrücker Land sowie des Abfallwirtschaftsbetriebs in der Stadt Osnabrück derzeit mit allen Kräften, um die Tonnen planmäßig zu leeren was nicht überall gelingt.
" Es herrscht Ausnahmezustand", meinte gestern Awigo-Geschäftsführer Christian Niehaves. In einigen Straßen sei zum Beispiel der Einsatz der sonst üblichen Fahrzeuge mit Seitenlader (diese Fahrzeuge sind nur mit einer Person besetzt) nicht möglich, weil die Tonnen wegen der Schneemassen mit den Greifarmen nicht mehr erreichbar seien. Fahrzeuge mit Hecklader und mehreren Personen an Bord seien da flexibler allerdings nicht überall verfügbar. " Deswegen können wir halt nur um Verständnis und Geduld bitten", so Niehaves.
Wenn im Einzelfall wegen des Müllaufkommens kein Warten mehr möglich sei, versuche die Awigo irgendwie mit Einzellösungen zu helfen.

Wenigstens gut gekühlt: Ein Haufen mit bislang nicht abgeholten gelben Säcken. Foto: Michael Hehmann
Autor:
al


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