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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bröckelnde Brücke wird geschient
Zwischenüberschrift:
Als Schutz für Busverkehr auf der Hamburger Straße
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Damit der Busverkehr weiter gefahrlos über die Hamburger Straße rollen kann, wird die sanierungsbedürftige Brücke über die Eisenbahngleise geschient. Als provisorische Verstärkung der Brücke will die Stadt für rund 300 000 Euro eineÜberkonstruktion mieten. Diese Verstärkung soll etwa vom Ende dieses Winters an die marode Brücke für Busse und Lastwagen passierbar halten, bis die Schellenbergbrücke fertiggestellt ist voraussichtlich im Herbst 2011.
Dann müssen die Busse diesen weiter östlich gelegenen Weg Richtung Schinkel nehmen, weil die Brücke an der Hamburger Straße abgebaut und durch eine neue ersetzt wird. Die neue Brücke könnte bis zum Herbst 2013 fertig werden, hofft Franz Schürings, Leiter des Fachbereichs Städtebau bei der Stadt.
Die Straßenbrücke über die Bahnanlage ist eine von mehreren innerhalb Osnabrücks, die der Stadt von der Bundesbahn übertragen wurden. Vor einigen Jahren wurden bei routinemäßigen Brückenuntersuchungen Mängel entdeckt. Vor gut einem Jahr musste die Tragfähigkeit der Brücke auf 7, 5 Tonnen heruntergestuft werden. Große Lastwagen dürfen die Brücke seitdem nicht mehr passieren. Nur für Busse gab es bisher eine Ausnahmegenehmigung. Neuere Untersuchungen haben nun gezeigt, dass die Brücke inzwischen nur noch für maximal 3, 5 Tonnen schwere Fahrzeuge zugelassen werden kann. Seit mehreren Wochen sind Bus- und Lkw-Verkehr untersagt.
Der Verwaltungsausschuss hat kürzlich der Anmietung einer provisorischen Stützkonstruktion für zwei Jahre zugestimmt. Die Stadt beteiligt sich mit 100 000 Euro an der Miete. 200 000 Euro tragen die Stadtwerke Osnabrück, die großes Interesse daran haben, die Verbindung durch den Hasepark bis zum Beginn der Neubauarbeiten aufrechtzuerhalten. Zwischen 2011 und 2013 muss die Verbindung ohnehin voll gesperrt werden. Nur für Fußgänger und Radfahrer könnte die Strecke auch dann noch durch einen Behelfssteg aufrechterhalten werden
Die Brücke hat auch eine wichtige Bedeutung für die Firmen im Gewerbegebiet Hasepark: Sie werden so besser von Lkw erreicht. Überdies bleibt das Wohngebiet Rotenburger Straße zum Beispiel für Rettungsfahrzeuge besser erreichbar. Der Straßenzug Hamburger-/ Franz-Lenz-Straße ist ferner als Ausweichroute für die Umweltzone vorgesehen.

Bildtext: Die Brücke bröckelt. Über die Hamburger Straße dürfen derzeit keine Lkw und Busse fahren. Der Grund: Die Brücke über die Eisenbahnstrecke nach Hannover ist sanierungsbedürftig. Ein Provisorium soll kurzfristig Abhilfe schaffen. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
swa


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