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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stadion und Busdepot liefern Energie
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke installieren extraleichte Solarzellen – Strom für 340 Haushalte
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Klimaflop in Kopenhagen, " Solarboom" in Osnabrück. Letzteren rufen zumindest die Stadtwerke für 2009 aus. Im laufenden Jahr wurden über 70 Fotovoltaikanlagen ans Stromnetz angeschlossen. Zwei von ihnen sind kurz vor Jahresende noch schnell fertiggestellt worden.
Der Grund für die Eile: " Wir bekommen in diesem Jahr noch 43 Cent pro eingespeister Kilowattstunde vergütet, und das 20 Jahre lang", erklärt Sven Kiesow, der Projektleiter für Fotovoltaikanlagen bei den Stadtwerken. Das Geld zahlt der Bund, der mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Verwendung von Sonnen-, Wind- oder etwa Biomassenenergie finanziell fördern und steuern will.
Seit November wurden rund 700 Module einer Fotovoltaikanlage auf der Stadtwerke-Bushalle installiert. Obwohl bei den Planungen statische Probleme auftauchten, konnten Aufbau und Anschluss der Sonnenzellen rascher erfolgen als gedacht. Kiesow zum Hindernis im Vorfeld: " Es blieben bei den Berechnungen nur noch dreieinhalb Kilo Flächenlast übrig, zu wenig für die herkömmlichen Anlagen."
Die Lösung bot eine Firma aus Ostwestfalen, deren leichtes System " die zusätzliche Dachbelastung so minimal wie möglich hält", betont Stadtwerke-Chef Manfred Hülsmann. Um die 100 000 Kilowattstunden Sonnenstrom sollen nun jährlich auf dem 1000-Quadratmeter-Dach des Busdepots produziert werden. Die Investitionskosten der Anlage betrugen 450 000 Euro.
Weniger umfangreich, doch nicht minder schwer war die zweite Installation der Solarzellen auf der noch neuen Nordtribüne beim VfL Osnabrück. Auch hier ließen die Gesetze der Statik nicht den kompletten Ausbau mit Solarmodulen zu. 200 von ihnen liefern künftig bei ausreichendem Sonnenschein eine Jahresleistung von 36 000 Kilowattstunden. Neben den Stadtwerken als Fußballsponsor arbeitete die Osnabrücker Firma Sunos an der Installation der Sonnenzellen mit. Deren Geschäftsführer Frank Hemme brachte auch gleich noch eine Anzeigentafel mit, auf der die tatsächlich erzeugte Strommenge in Echtzeit angezeigt wird. " Damit können wir dem Publikum undunseren Partnern die Vorteile der regenerativen Stromerzeugung näherbringen", meint VfL-Präsident Dirk Rasch.
Insgesamt sechs Fotovoltaikanlagen haben die Stadtwerke in den letzten Wochen installieren lassen. Zusammen mit einer gepachteten Firmendachfläche im Allgäu produzieren die fünf Kollektoren-Anlagen auf eigenen Gebäuden um die 1, 2 Millionen Kilowattstunden Strom. Nach Angaben der Stadtwerke entspricht das dem Energieverbrauch von etwa 340 Haushalten. Eingesparte Kohlendioxid-Menge: Über 1000 Tonnen so viel wie ungefähr 440 Autos jährlich an CO2 ausstoßen.

Bildtext: Früher fertig als gedacht: Auf dem Dach des Stadtwerke-Busdepots wird zukünftig mit der Hilfe von Sonnenkollektoren Solarstrom erzeugt. Die 450 000 Euro teure Anlage soll laut Planung etwa 100 000 Kilowattstunden Strom im Jahr produzieren. Fotos: Gert Westdörp/ Stadtwerke
Anstoß für die Fotovoltaikanlage in der Osnatel-Arena: (von links) Frank Hemme (Geschäftsführer Sunos), Tino Berbig (VfL-Torwart), Sven Kiesow (Stadtwerke), Dirk Rasch (VfL-Präsident) und Manfred Hülsmann (Stadtwerke-Vorstand).
Autor:
steb


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