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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Aus Freude am Schlittenfahren
Zwischenüberschrift:
Viele Kinder nutzten gestern wieder die guten Rodelbedingungen auf den Osnabrücker Pisten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Schnee in Osnabrück. Da nutzten viele Kinder gestern Nachmittag die Chance, noch vor den Weihnachtsferien Schlitten zu fahren. Kurz vor drei Uhr füllte sich zum Beispiel die Piste am Ziegenbrink. Die jungen Rodler füllten das kurze Zeitfenster zwischen Schularbeit und Dämmerung mit einer Rodelpartie.
Um 14.30 Uhr hatte es noch gar nicht nach einem lebhaften Wintersport-Nachmittag ausgesehen. Ein einsamer Drachenbauer ließ seinen Luftvogel über dem Grashügel zwischen Iburger Straße und Hauswörmannsweg steigen. Auch für ihn herrschten bei frischem Winterwind und klarer Sicht ideale Bedingungen. Mit den Schlittenkindern kamen dann auch einige Papas und Mamas, die wohl schon im Weihnachtsurlaub waren. Die Rodelbedingungen auf dem Ziegenbrink waren gut. Die zwar noch recht dünne Schneedecke, durch die an einigen Stellen auch noch ein paar Grashalme herauslugten, war kalt und schnell. Ohnehin bringt der steile Startabschnitt die Rodler schnell auf Touren, sodass derzeit rund 200 Meter lange Rutschpartien bis etwa zur Wetterwarte kein Problem darstellen. Am Sonntag war am Ziegenbrink sogar so viel los, dass einige Papas darüber nachdachten, ob sie beim nächsten Mal nicht vielleicht den Grill mitbringen und durch Würstchenverkauf ein paar Euro für die Familienkasse dazuverdienen sollten. Genug Kundschaft wäre jedenfalls da gewesen.
Ins Rutschen kamen nicht nur die Schlitten in Stadt und Landkreis Osnabrück. Auch wenn der Winter sich gestern zumindest tagsüber eine kurze Atempause gönnte, blieb die Glatteisgefahr bei Temperaturen um null Grad Celsius bestehen. Das wirksamste Gegenmittel: tonnenweise Streusalz.
Den ganzen Tag über waren die Streuwagen in der Region unterwegs. " Seit Donnerstag vergangener Woche sind wir im Dauereinsatz", berichtete Cord Lüesse, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Osnabrück. Insgesamt seien 2400 Tonnen auf den Autobahnen sowie Bundes- und Landesstraßen, die in den Zuständigkeitsbereich der Osnabrücker fallen, verteilt worden.
Scheinbar mit Erfolg, denn die Polizeistationen der Region meldeten gestern überwiegend keine bis kleinere Unfälle. Eine der Ausnahmen war ein ausgebrannter Mercedes auf der Autobahn 30. Der 31-jährige Fahrer war kurz nach Mitternacht wegen Glätte in die Leitplanke und von da aus in einen Lkw gerutscht. Aufgrund der Bergungsarbeiten blieb die A 30 zwischen Hellern und Hasbergen, in Richtung Rheine mehrere Stunden gesperrt.
Keine Glätteunfälle, dafür aber Verspätungen verzeichneten gestern die Stadtwerke Osnabrück. Im Vergleich zum Wochenende hatte sich aber auch hier die Situation entspannt. Am Sonntag konnten Orte in Hanglage wie etwa Darum oder Rulle zeitweise nicht mehr angefahren werden.
Ganz ähnlich stellte sich die Lage am Flughafen Münster/ Osnabrück (FMO) dar. Nachdem am Sonntag der FMO wegen Schneefalls für mehrere Stunden gesperrt werden musste, konnten gestern alle Flüge starten und landen. Einzige Ausnahme war eine Maschine aus Frankfurt, die aber auf- grund eines technischen Defektes am Boden blieb.
Mehr Fotos vom Winter www.neue-oz.de »

Bildtexte: Juchhuuu . . . Mit Karacho waren Jan Ole und Jakob über die selbst gebaute Schanze gedonnert und dann nach kurzem Flug hart gelandet. Aber nach kurzer Verschnaufpause ging es wieder bergauf zur nächsten Abfahrt. Fotos: Michael Schwager
Manche Familie nutzte die idealen Bedingungen zu einer Rodelpartie auf dem Ziegenbrink. Einen klaren Ausblick auf die Stadt gab′s ebenfalls gratis dazu.
Autor:
swa/df


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