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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Erste Manager für Klimaschutz in Niedersachsen
Zwischenüberschrift:
Andreas Winterkemper ist Ansprechpartner in der Stadt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Andreas Winterkemper ist nicht nur neuer Klimaschutz-Manager in Osnabrück. Er ist auch der erste Klimaschutz-Manager in Niedersachsen. Gestern wurde er offiziell von Oberbürgermeister Boris Pistorius vorgestellt.
Andreas Winterkemper ist 43 Jahre alt und kommt aus Dortmund. In der Bierstadt hat der Stadt- und Bauplaner an der Technischen Universität studiert. Sein Schwerpunkt lag dabei auf Klimawandel und erneuerbare Energien. Bislang hat Winterkemper in Südhessen an einem Klimaschutz-Projekt und in dem sozialen Brennpunkt Dortmund-Nord gearbeitet. Bis vor wenigen Wochen war er bei der Bundesagentur für Arbeit beschäftigt.
Seine Aufgabe als Klimaschutz-Manager ist es, Projekte im Bereich Klimaschutz vorzubereiten, zu beraten und zu steuern. Dabei soll Winterkemper die entsprechenden Akteure in Osnabrück vernetzen, um gemeinsam an der Einsparung von Kohlendioxid (CO2 ) zu arbeiten. " Klimaschutz geht alle an. Ich bin der Ausführende, moderiere, berate und suche nach Fördergeldern", umschrieb Winterkemper seinen Job.
Dass er seinen Worten Taten folgen lässt, bewies er, als er direkt im Anschluss an das Pressegespräch Broschüren an Besucher der AGOS verteilte, in denen das Projekt " Stromspar-Check" der Caritas Arbeits- und Dienstleistungsgesellschaft mbH vorgestellt wurde. Dabei beraten Stromsparhelfer Haushalte, die entweder Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld beziehen. Ihnen werden Soforthilfen wie Energiesparlampen im Wert von 70 Euro zur Verfügung gestellt. " So können Kosten in Höhe von bis zu 200 Euro eingespart werden", sagt Projektleiterin Katharina Köhne. Neben den Energiekosten werden zusätzlich Emissionen eingespart, fügte sie an. Als Stromsparberater agieren übrigens Langzeitarbeitslose, die extra für diese Aufgabe geschult werden.
Um Einsparungen geht es momentan auch im Haushalt der Stadt Osnabrück. Daher freute sich Oberbürgermeister Boris Pistorius, dass die Stelle des Klimaschutz-Managers zu 80 Prozent vom Bundesumweltministerium bezahlt wird. Das Konzept gehe auf den früheren Umweltminister Sigmar Gabriel zurück, so der OB. Es soll vor Ort Klimaschutz-Projekte fördern und wird aus den Erlösen des Emissionshandels finanziert: " Sonst wäre dieses Projekt für uns als Kommune nicht vorstellbar."
Unter den ersten 15 Anrufern, die eine Beratung zum " Stromspar-Check" wünschen, will Andreas Winterkemper das " Klima-Kochbuch" verlosen. Er ist im Stadthaus 1 unter der Nummer 323-31 26 erreichbar.

Bildtext: Klimaschutz-Manager: Stadt- und Raumplaner Andreas Winterkemper ist städtischer Ansprechpartner für alle Bürger. Foto: Moritz Münch
Autor:
tw


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