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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Neues Wohnheim für Hörgeschädigte
Zwischenüberschrift:
Im Frühjahr Baubeginn an der Erlöserkirche
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Das lange Warten hat ein Ende: Die gemeinnützige GmbH für hörgeschädigte Menschen kann im kommenden Jahr mit dem Neubau eines Wohnheims an der Erlöserkirche beginnen. Wenn alles klappt, sollen die 24 Zimmer im Frühjahr 2011 bezogen werden.
Vor zwei Jahren war die Karl-Luhmann-Schule auf dem Gelände an der Knollstraße wegen schwerer Baumängel stillgelegt und später abgerissen worden. Das 1973 errichtete Gebäude war jedoch nicht allein als Schule genutzt worden. Auf 23 Plätzen hatten dort zwei weitere Gruppen ihre Heimat: Hörgeschädigte Senioren und schwerst-/ mehrfachbehinderte Hörgeschädigte, die einen besonderen Schutz benötigen.
Diese Bewohner wurden damals provisorisch in den Häusern der Karl-Luhmann-Heime untergebracht. Inzwischen dauert die vorübergehende Lösung zwei Jahre und stellt für die Bewohner eine erhebliche Belastung dar, berichtet Wohnheimleiterin Martina Kemme. Die zum Teil 100 Jahre alte Häuser seien nicht behindertengerecht. Für die Älteren sei es nicht einfach, ohne Fahrstuhl in den ersten Stock zu kommen.
Entsprechend groß war die Freude, als jetzt das Land den Neubau des Wohnheimes genehmigte und 1, 2 Millionen Euro Zuschuss in Aussicht stellt. 1, 8 Millionen Euro wird der Neubau kosten, 250 000 Euro hat die Aktion Mensch zugesagt, der Rest werde aus Eigenmitteln und Darlehn aufgebracht, sagt Geschäftsführerin Barbara Helmkamp.
Die Erlöserkirche war von der evangelisch-reformierten Gemeinde vor knapp zwei Jahren verkauft worden. Das Gotteshaus und Teile des Gemeindehauses werden inzwischen von der griechisch-orthodoxen Kirchengemeinde von Antiochien genutzt. Die gemeinnützige GmbH wird die anderen Teile des Gemeindehauses im kommenden Frühjahr abreißen und auf dem Gelände den Neubau errichten. In dem zweigeschossigen Haus, das architektonisch zur Kirche passen soll, entstehen 24 Einzelzimmer. Je zwei Bewohner teilen sich ein Bad. Einziehen werden hörgeschädigte Senioren und Mitarbeiter der Werkstatt für Hörgeschädigte.

Bildtext: Auf dem Gelände der vor zwei Jahren verkauften Erlöserkirche soll das neue Wohnheim entstehen. Foto: Archiv/ Martens
Autor:
S.


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