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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Elefanten mit großem Appetit
Zwischenüberschrift:
Beeindruckender Blick hinter die Kulissen im Zoo
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Antonia Hindahl (9) und David Furmanek (8) wissen nun, wie sich ein Elefantenrüssel anfühlt und dass man einen Königspython bedenkenlos um den Hals legen kann. Diesen Blick hinter die Kulissen bekommt man, wenn man beim Adventskalender der Neuen OZ das Zoo-Türchen öffnet.
Zoodirektorin Susanne Klomburg nimmt die Kinder in Empfang. " Du willst zu den Elefanten rein?", fragt sie David augenzwinkernd. Allerdings hat der Drittklässler einen speziellen Wunsch, der ihm auch erfüllt wird. Seine Lieblingstiere sind Eidechsen, sodass die zweite Station das Aquarium ist. Hier ist das Reich von Stefan Bramkamp. Der Tierpfleger öffnet das Terrarium der Königspythons. Diese Würgeschlangen sind gut einen Meter lang und damit für Menschen ungefährlich. Kurze Zeit später haben nicht nur Antonia und David die Reptilien um den Hals oder auf dem Arm, sondern auch ihre Geschwister und Mütter. Mit dabei sind nämlich Davids Geschwister Katja (5) und Benno (6) sowie Mutter Lotte. Antonia ist in Begleitung von Bruder Jaron (7) und Mutter Irmgard.
Beeindruckend ist auch die erste Station. Es geht zum Elefantengehege. Hier betritt die Gruppe zunächst den Sicherheitsbereich, der schon für normale Zoobesuche gesperrt ist. Dann geht es aber sogar noch weiter in die gerade verlassene Innenanlage. Hier warten Tierpfleger Daniel Menken und seine Mitarbeiterin Marina Johannhardt. 100 bis 150 Kilogramm Heu und Holz fressen die Rüsseltiere täglich, wie Menken berichtet. Weil sie nachts allenfalls ein bis zwei Stunden schlafen, wird das Fressen so verteilt, dass sie sich mit dem Suchen länger beschäftigen können.
Wie schnell Elefanten Nahrung verschlingen, davon können sich Kinder und Mütter dann selbst ein Bild machen. Menken hat eine Schubkarre voll mit Mohrrüben, Paprika, Bananen oder Orangen mitgebracht, echte Leckerbissen für die Dickhäuter. Deshalb drängeln sich Sabi, Matibi und Tutumo am Gitter und recken ihre Rüssel in Richtung Besucher. Die füttern nicht nur eifrig, sondern streicheln auch die ihnen entgegengestreckten Rüssel auch das ist etwas, was Zoobesucher sonst nicht erleben können.

Bildtext: Wie sich ein Elefantenrüssel anfühlt, konnten (von links) Katja, Benno, Jaron, Antonia und David beim Füttern im Zoo feststellen. Sie durften sich sogar eine Pythonschlange um den Hals hängen. Foto: Egmont Seiler
Autor:
hmd


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