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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
600 Seiten über Osnabrücks Vereine
Zwischenüberschrift:
Neues Buch mit 250 Fotografien vorgestellt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. 600 Seiten über das Osnabrücker Vereinsleben bietet das Buch von Autor Thorsten Heese mit dem Titel " Gesellschaft im Aufbruch". Jetzt hat er sein Werk zusammen mit Britta Lammers vom Rasch-Verlag und Fritz Brickwedde, amtierender Präsident des Osnabrücker Clubs im Kulturgeschichtlichen Museum, vorgestellt.
chh Osnabrück. Im Auftrag des Osnabrücker Clubs hatte Heese vier Jahre an seinem Werk geschrieben, das am Beispiel Osnabrücks Geschichte und Bedeutung des deutschen Vereinswesens beschreibt dem Land mit den weltweit meisten Vereinen. Über 500 gibt es derzeit allein in Osnabrück. Erster Osnabrücker Verein war der Osnabrücker Club, der bis 1952 unter dem Namen " Großer Klub" bekannt war und bereits 1793 als " Club zu Osnabrück" gegründet wurde.
Diese lange Tradition war 2004 Anlass gewesen, über die Veröffentlichung eines Buches nachzudenken. Die Historiker Klaus Jürgen Bade und Jochen Oltmer von der Universität Osnabrück prüften das Vorhaben und beurteilten: " Machen Sie das auf jeden Fall. Es gibt genug Quellen, beziehen Sie aber die gesamte Vereinsgeschichte der Stadt mit ein." So wurde Heese, Kurator für Stadtgeschichte am Kulturgeschichtlichen Museum, mit der Aufgabe betraut.
Herausgekommen ist ein Buch über die Osnabrücker Gesellschaftsgeschichte der vergangenen 250 Jahre, die sich in allen Facetten im Vereinswesen widerspiegelt. Neben traditionellen Sportvereinen wie den VfL Osnabrück beleuchtet Heese Kaninchenzüchtervereine, Kunst- und Museumsvereine bis hin zu aus heutiger Sicht echten Kuriositäten wie den " Enthaltsamkeits- und Mäßigungsverein" oder den " Verein für entlassene Strafgefangene". Im Mittelpunkt steht aber der " Große Klub", in dem auch berühmte Osnabrücker Persönlichkeiten wie Ludwig Windthorst oder Justus Möser Mitglied waren.
Mit 250 Abbildungen von historischen Fotografien, Veranstaltungsplakaten oder Weinkarten wirkt das Buch lebhaft und bunt. " Mir hat es als Historiker unglaublich viel Freude bereitet, in Archiven an Originalquellen zu arbeiten", sagte Heese, " in dieser detaillierten Form gab es in Deutschland bisher keine Publikation über das Vereinswesen." So sei zu erwarten, dass sich auch einige externe Wissenschaftler für das Werk interessierten.
Sein Buch spreche aber nicht nur ein wissenschaftliches Publikum an, sondern jeden, der sich in einem Verein organisiere und aktiv an einem Vereinsleben teilhabe. " Aber nicht nur Vereinsmitglieder. Das Buch zeigt auch so viel Osnabrücker Stadtgeschichte", sagte Britta Lammers, deren Verlag das Buch aufgelegt hat.
" Gesellschaft im Aufbruch" ist als Band 13 der Publikationsreihe " Osnabrücker Kulturdenkmäler. Beiträge zur Kunst und Kulturgeschichte der Stadt Osnabrück", die vom Kulturgeschichtlichen Museum herausgegeben wird, im Rasch-Verlag erschienen. Ab sofort ist es im Buchhandel oder im Kulturgeschichtlichen Museum, das noch bis zum 10. Januar die gleichnamige Ausstellung zum Osnabrücker Vereinswesen zeigt, erhältlich.
Autor:
chh


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