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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Salz streuen auf Bürgersteigen ist verboten
Zwischenüberschrift:
Stadt: Pflanzen und Grundwasser immer stärker belastet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der erste Schnee ist angekündigt und damit stellt sich für viele Grundstückseigentümer die gleiche Frage wie jedes Jahr: Wie kann die sogenannte Verkehrssicherungspflicht erfüllt werden, wenn die Bürgersteige nach dem Schneeräumen glatt bleiben?
Super- und Baumärkte bieten ein Mittel an, das auf den ersten Blick die Lösung aller Probleme zu sein scheint: Streusalz. Der Einsatz dieser Chemikalie ist jedoch in Osnabrück nach der Straßenreinigungsverordnung nur dort erlaubt, wo es echte Gefahrenstellen gibt, wie zum Beispiel auf Treppen oder steilen Wegen, Radwegen, in den Fußgängerzonen und der Altstadt.
Auf regulären Gehwegen ist der Einsatz von Streusalz hingegen aus gutem Grund seit Jahren untersagt. Wird gegen die Straßenreinigungsverordnung verstoßen, drohen Geldbußen bis zu 5000 Euro.
Leider ist in den vergangenen Jahren an vielen Stellen der Stadt ein zunehmender Einsatz von Streusalz zu beobachten, der nicht ohne Folgen für die Umwelt bleibt. " Die Schäden an Bäumen und Pflanzen im Randbereich der Gehsteige, aber auch die Salzgehalte im Grundwasser werden durch gelöstes Streusalz von Jahr zu Jahr größer", erklären Detlef Gerdts, Leiter des städtischen Fachbereichs Umwelt, und Axel Raue, Leiter des Eigenbetriebs Grünflächen und Friedhöfe.
Sollen die Pflanzen im Straßenraum nicht leiden und Böden und Gewässer nicht mit Salz belastet werden, muss auf abstumpfende Mittel wie Splitt oder Sand ausgewichen werden. Diese sind ebenfalls in Bau- und Supermärkten erhältlich und fügen der Umwelt keinen Schaden zu.
Da auch die Stadt Osnabrück auf vielen Kilometern Bürgersteigen Winterdienst durchführt, sind alle städtischen Dienststellen auf die strikte Einhaltung des Streusalzverbotes auf Gehwegen hingewiesen worden.
Nicht verboten ist übrigens die Verwendung von Streusalz auf den Fahrbahnen. Hier wird in der Regel Feuchtsalz gestreut, das sehr genau zu dosieren ist und daher die Umwelt relativ gering belastet. Weitere Informationen sind bei der Stadtverwaltung unter Telefon 05 41/ 323- 45 88 erhältlich.


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