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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Weiter Ärger über die Windräder
Zwischenüberschrift:
Diskussion im Bürgerforum Pye
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Kommunikation, Energie, Umwelt: Drei Themen standen im Zentrum beim Bürgerforum Pye im Piesberger Gesellschaftshaus.
Wo steht der neue Mobilfunkmast, der für einen besseren Empfang im Stadtteil Pye sorgen soll? Harald Rudolph, zuständig für Mobilfunk und Umwelt der Firma O2, sagte, dass der geplante Handymast am Trafo-Häuschen Fürstenauer Weg/ Ecke Lechtinger Weg geeignet sei. Zwar seien auch sechs andere Standorte anvisiert worden, doch nur am Ortseingang von Pye sei der beste Empfang garantiert.
Auf Fragen nach den Strahlenwerten, meinte Rudolph, dass die " deutschen Grenzwerte" nur in einem kleinen Bereich um die Antennen herum überschritten würden: " Aber in knapp 40 Meter Höhe hält sich ja keiner auf." Zudem prüfe die Bundesnetzagentur alle technischen Parameter, die dann zur Erteilung einer Standortbescheinigung führten oder nicht. " Frühestens im März kann mit dem Bau begonnen werden."
Da die Aufstellungen von Mobilfunkmasten privilegierte Vorhaben seien sie sollen nach dem Willen des Gesetzgebers zügig ausgebaut werden dürfen –, könne die Stadt nur auf die Betreiber einwirken, möglichst optisch verträgliche Standorte zu wählen. Das führte Detlef Gerdts vom Fachbereich Umwelt aus, der den rund 100 Forumsbesuchern auch beim Thema neue Piesberg-Windräder Rede und Antwort stand.
Die drei alten Windkraftanlagen sollen jetzt abgebaut werden, da die Stadtwerke als Betreiber den Sofortvollzug beantragt hätten und die Stadt ihn Anfang November genehmigt habe. Bislang lägen der Stadt zwei Widersprüche gegen den Sofortvollzug vor, die aber noch nicht begründet seien.
Die neuen Energieräder mit einer Gesamthöhe von 150 Metern sollen nach dem Willen der Stadtwerke im Frühjahr stehen, sagte Gerdts. Trotz ausgeklügelter Technik, die Sonnenstand und Schattenwurf berechne und die Anlage nach dem Erreichen der Toleranzgrenzen abschalte, zeigten sich Bewohner der unmittelbaren Nachbarschaft verärgert: " Am Ende des Stadtwerke-Berichtes steht, dass das sogenannte Schutzgut Mensch bei diesem Projekt den Kürzeren ziehe", betonte eine Teilnehmerin.
Nur dem Schutz des Grundwassers diene die viel diskutierte Durchleuchtung von Abwasserrohren nach undichten Stellen, erläuterte Jürgen Schmidt vom Fachdienst Straßenbau. Mit Kanonen auf Spatzen werde dabei geschossen, " wenn ich nach undichten Stellen suchen muss und mein Nachbar Riesenmengen Gülle auf den Feldern verteilt", antwortete ihm ein Bürger aus dem Forum.
Schmidt räumte ein, noch keine Angaben zur Höhe der Überprüfungskosten machen zu können. Allerdings bereitete er die Hausbesitzer darauf vor, dass die Prüfungen im Abstand von zehn, später 20 Jahren wiederholt werden müssten.
Autor:
steb


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