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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Immer wieder auf unentdeckte Schätze gestoßen
Zwischenüberschrift:
Monumentendienst informiert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Seit den Siebzigerjahren ist in der Bevölkerung das Bewusstsein für historische Gebäude enorm gestiegen. Sie machen Geschichte begreifbar und vermitteln ein Gefühl von Heimat", erklärte Wiebke Dreeßen vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege. Im Rathaus informierte sie gemeinsam mit anderen Fachleuten über den Monumentendienst, der die Denkmalpflege von Privatgebäuden intensivieren will.
Über Aufgaben, Ziele und Notwendigkeit der Wartung historischer Gebäude referierten Julia Schulte to Bühne, Projektleiterin des Monumentendienstes, und der städtische Denkmalpfleger Bruno Switala. Dom, Rathaus, Marienkirche vor allem solche historischen Bauten machen den Charme Osnabrücks aus und beeindrucken zahlreiche Touristen. Etwa 1000 Gebäude stehen in und um die Hasestadt unter Denkmalschutz. Die Kirchen, Fachwerkhäuser oder Bauernhöfe bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit und Pflege. Wiebke Dreeßen vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege betonte, man müsse bei der Sanierung darauf achten, dass möglichst viel Originalsubstanz erhalten bliebe.
Seit 2004 gibt es den Monumentendienst mit Sitz in Cloppenburg, der landesweit über 700 denkmalgeschützte Gebäude betreut und seit diesem Jahr auch in Osnabrück tätig ist. " Wir wollen zu einem frühen Zeitpunkt Hausbesitzer unterstützen, bevor sie sich an die staatliche Denkmalpflege wenden müssen", sagte Schulte to Bühne.
Bei ihrer Arbeit treffe sie immer wieder auf noch " unentdeckte Schätze". Oft aber komme es bei alten Gebäuden zu unsachgemäßen Sanierungen, die erhebliche Schäden verursachten. " Wir führen Analysen und Inspektionen des gesamten Gebäudes durch und können feststellen, wo Bedarf ist und wie instand gesetzt werden musst", so die Monument-Beraterin.
Dabei stelle man auch den Kontakt zu spezialisierten Handwerkern und Architekten her. Außerdem könnten historische Bauwerke dahingehend untersucht werden, ob sie unter Denkmalschutz gestellt werden könnten. Bruno Switala, der seit 34 Jahren für die städtische Denkmalpflege tätig ist, sieht in dem Monumentendienst einen großen Gewinn. Sein Plädoyer: " Ich bin nach wie vor fasziniert von Osnabrück und seiner einzigartigen Altstadt. Wir müssen alle dazu beitragen, dass sie erhalten bleibt!"
Internet: www.monumentendienst.de »
Autor:
chh


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