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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Brennholz-Nachfrage freut die Waldbesitzer
Zwischenüberschrift:
Mitgliederversammlung der Waldschutzgenossenschaft Osnabrück-Süd
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Bad Iburg/ Osnabrück. 65 000 Kachelöfen und Kamine verbreiten in Osnabrück und im Osnabrücker Land wohlige Wärme, so hat die jüngste Feuerstättenzählung ergeben. Für die Waldbesitzer hat das einen sehr angenehmen Nebeneffekt: Die steigende Nachfrage beim Brennholz stabilisiert die Holzpreise.
Diese Zahlen nannte Forstamtsleiter Ludwig Hackelberg jetzt bei der Mitgliederversammlung der Waldschutzgenossenschaft Osnabrück-Süd: 2, 3 Millionen Festmeter Brennholz werden in Niedersachsen pro Jahr abgesetzt, davon 83 Prozent als Scheitholz, 14 Prozent als Hackschnitzel und drei Prozent in Form von Pellets. " Dieser Markt kompensiert die geringe Nachfrage bei Industrieholz für Spanplatten, Zellstoff oder Papier."
Während der Export von Laubholz eingebrochen ist (" China kauft derzeit in der früheren Sowjetunion zu billigeren Preisen"), berichtete Hackelberg von einer hohen nachfrage bei Nadelholz: " Dank der gesunden Struktur mit regional ansässigen Sägewerken sind die Transportstrecken nur kurz und bleibt die Wertschöpfung in der Region. Das ist ein wichtiger Standortvorteil", hob der Forstamtsleiter hervor
Johannes Meyer zum Alten Borgloh, Vorsitzender der Waldschutzgenossenschaft Osnabrück-Süd, hatte in seinem Jahresbericht zuvor noch einmal an das Jahrhundertereignis " Kyrill" erinnert. 1700 Hektar im Gebiet der WSG Osnabrück-Süd wurden dabei verwüstet, von denen bislang gut die Hälfte wieder aufgeforstet worden ist. " Hoher Aufwand und unendlich viel Arbeit" sei erforderlich gewesen, so Meyer zum Alten Borgloh; " ein Thema, das die Waldbesitzer noch lange beschäftigen wird." Immerhin sei Förstern und Eigentümern bei der jüngsten Nachprüfung durch das Zertifizierungssiegel PEFC ein " äußerst positives Zeugnis" für eine umweltgerechte und nachhaltige Wirtschaftsweise ausgestellt worden.
In die Zuständigkeit der Waldschutzgenossenschaft fällt auch der Kleine Berg zwischen Bad Laer und Bad Rothenfelde. 760 Hektar sind hier im Besitz einiger weniger Großgrundbesitzer und sehr vieler Kleineigentümer. Deshalb sei ein Flurbereinigungsverfahren sinnvoll, so Norbert Wenker (GLL). Ein Ziel des Verfahrens könnte die Zusammenfassung zu gemeinschaftlichem Eigentum sein, um so auch zu mehr Wirtschaftlichkeit zu kommen. " Wir wollen die Kosten für die Eigentümer gering halten", kündigte Wenker an.
Autor:
fhv


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