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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wünsche in den Himmel geschickt
Zwischenüberschrift:
Luftballonaktion Höhepunkt des ökumenischen Gottesdienstes zum Welt-Aids-Tag
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Ich wünsche mir was . . .": Unter diesem Motto veranstaltete die Aids-Hilfe Osnabrück zum Welt-Aids-Tag einen ökumenischen Gedenkgottesdienst in der Gertrudenkirche.
" Mit unserem Thema wollten wir den Besuchern die Möglichkeit geben, ihre Hoffnungen und Erwartungen in einer Form ausdrücken zu können, die kein klassisches Gebet darstellt, also auch nicht religiöse Menschen anspricht", sagte Pastor Günter Baum, der gemeinsam mit Pastor Rainer Herzfeld und Pastor Hartmut Heyl den Gottesdienst gestaltete. Im Anschluss ließen die Besucher ihre Wünsche, die sie auf Pappkerzen geschrieben hatten, symbolisch mit Gasluftballons zum Himmel aufsteigen.
Auch die anderen Aktionen der Aids-Hilfe Osnabrück anlässlich des Welt-Aids-Tages stellten die Menschen, von denen sie in Anspruch genommen wird, in den Mittelpunkt: " In den letzten Jahren haben wir immer eine medienwirksame Aktion veranstaltet", erklärte Michael Brand von der Aids-Hilfe. " Darauf haben wir dieses Jahr bewusst verzichtet. Stattdessen haben wir unsere Angebote an den Wünschen und Bedürfnissen unserer Zielgruppen orientiert."
So fanden am ersten Dezember unter anderem ein Frühstücksangebot für Frauen und ein Frühstücksangebot für Drogen gebrauchende Menschen statt. Doris Kroniger, die mit den Drogenabhängigen arbeitet, sagte: " Wir haben im Rahmen des Präventionsfrühstücks einen Film geschaut, der bewusst nichts mit dem Thema Drogen zu tun hatte. Menschen, die Drogen gebrauchen, werden von der Gesellschaft oft nur darauf reduziert, dabei sind sie viel mehr als nur Süchtige."
Eine Veranstaltung speziell für Jugendliche waren die Jugendfilmtage im Cinema-Arthouse zum Thema Liebe, Sexualität, HIV und Aids, die von der Aids-Hilfe Osnabrück in Zusammenarbeit mit Pro Familia am 25. und 26. November veranstaltet wurden. Annette Runde, die an dem Projekt maßgeblich mitgewirkt hat, betonte: " Es gibt immer eine Möglichkeit für Jugendliche, sich vor Aids zu schützen. Man muss die Möglichkeiten nur aufzeigen. Dies wollten wir mit den Jugendfilmtagen erreichen."
Franz-Josef Schwack, Vorsitzender der Aids-Hilfe Osnabrück, ist es für das kommende Jahr besonders wichtig, die Arbeit im Bereich der Prävention weiter auszubauen: " Wir haben zwar zurzeit keinen Anstieg der Infektionen, aber immer noch schätzen große Teile der Bevölkerung die Gefahr durch Aids nicht richtig ein."

Bildtext: Aus Pappe, aber nicht von Pappe waren die Hoffnungen und Wünsche, die anlässlich des Welt-Aids-Tages vor der Getrudenkirche als Kerzen mit Luftballons in Richtung Himmel geschickt wurden. Foto: Hermann Pentermann
Autor:
fek


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