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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Gratis Strom tanken
Zwischenüberschrift:
Erste öffentliche Ladestation für Elektro-Zweiräder in Betrieb
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Stadtwerke Osnabrück treiben den Ausbau der Elektro-Mobilität in der Stadt voran. Das Unternehmen hat in enger Abstimmung mit der Stadt Osnabrück die erste öffentliche Ladestation in der Innenstadt in Betrieb genommen. Künftig können die Nutzer von Elektro-Zweirädern unkompliziert und vor allem gratis Strom tanken.
" Als Standort der ersten Station haben wir uns ganz bewusst für die zentral gelegene Kamp-Promenade entschieden", sagt Manfred Hülsmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück. Die attraktive Lage direkt neben der Einfahrt zur Kamp-Tiefgarage sei geradezu prädestiniert für eine Ladestation.
Die Ladestation besteht aus zwei Ladeeinrichtungen mit jeweils zwei Steckdosen. " So können vier E-Roller gleichzeitig mit Strom betankt werden", betont Frank Hoffmeister, Leiter Unternehmensentwicklung bei den Stadtwerken und Projektleiter E-Mobilität. Der Aufladevorgang selbst ist unkompliziert und einfach. " Jeder E-Roller verfügt über ein Ladekabel, das in jede herkömmliche 230-Volt-Steckdose passt", so Hoffmeister weiter. Der Lithium-Ionen-Akku könnte also auch zu Hause, zum Beispiel an Außensteckdosen, aufgeladen werden. " Hier an unserer Ladestation gibt es den Auftankstrom aber bis Ende 2010 gratis", betont der Experte. " Mit dieser Maßnahme wollen wir die Anschaffung von E-Rollern in Osnabrück attraktiver machen und ankurbeln."
Für die Nutzung der Ladestation benötigen die Fahrer von Elektro-Zweirädern lediglich eine Chipkarte, die zum Gratistanken berechtigt. " Die Karte gibt es kostenlos. Wer Interesse hat, kann die Karte bei uns anfordern", erläutert Hoffmeister. Die Stadtwerke wollen so einen möglichen Missbrauch der Steckdosen verhindern. Schließlich sei die Ladeeinrichtung nur zum Aufladen der Rollerakkus gedacht. Das Kartensystem biete zudem den Vorteil, die Nutzung der Station besser auszuwerten.
Die komplette Vollaufladung des Akkus dauert je nach Modell zwischen fünf und acht Stunden. " Das wird sich in naher Zukunft durch die technische Weiterentwicklung sicherlich verkürzen; zudem ist es nicht unbedingt notwendig, den Akku immer vollständig aufzuladen", erläutert der Experte.
Neben der Kamp-Promenade haben die Stadtwerke in Zusammenarbeit mit der Stadt weitere mögliche Standorte für Ladestationen im Visier. " Der Bahnhofsvorplatz bietet sich als öffentliche Fläche an, aber auch weitere Flächen sind in der Planung", so Hoffmeister.

Bildtext: Mitten in der Stadt können Besitzer von E-Rollern ab sofort den Akku aufladen, während sie zum Beispiel auf Einkaufsbummel gehen. Foto: Stadtwerke


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