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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
. . . und meine Laterne mit mir
Zwischenüberschrift:
Runder Tisch Schölerberg organisierte Lichterfest für alle Glaubensrichtungen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Kleine Lampionsprozessionen erinnern in diesen Tagen an den heiligen Martin, der vor rund 1600 Jahren lebte. Der spätere Bischof von Tours war in seiner Jugendzeit Elitesoldat und wurde durch eine simple Tat in der Christenheit berühmt: Er teilte im froststrengen Winter seinen Mantel mit einem Armen. Um den 11. November, den Namenstag Martins, sind auch in Osnabrück Abend für Abend kleinere bis größere Laternenumzüge zu sehen.
Seit fünf Jahren zum Beispiel organisiert der Runde Tisch Schölerberg mit dem Gemeinschaftszentrum Ziegenbrink ein sogenanntes Lichter- und Laternenfest. Wo ist St. Martin geblieben? " Wir machen das nicht vom christlichen Glauben abhängig, denn wir wollen keinen ausschließen", sagt Monika Budke von der Stadtteilinitiative. Konsequenterweise gibt es deshalb auch keine Martinsgänse, sondern Stutenkerle und nicht nur Würstchen aus Schweinefleisch, sondern auch aus Geflügel.
Im dicht besiedelten Stadtteil Schölerberg sind die Kinder mit ihren Eltern von drei Punkten aus zum Laternenumzug gestartet. Nach und nach treffen sie auf dem Schulhof der Jellinghaus-Grundschule ein. " Wir gehen als gutes Beispiel für unsere Kinder mit", erklärt Vater Michael Blume. Sie sollen erkennen, dass solche Veranstaltungen besser als Fernsehen sind, meint er mit einer Glühlampen-Leuchte in der Hand. Bald jede fünfte Latüchte trotzt hier mittlerweile dem Wind dank Batteriebetrieb. Dilek Cakmak und Cristina Vigo haben die Laternen für ihre Kinder selbst gebastelt. Eine Prinzessin und Pippi Langstrumpf zieren die rundlichen Lichter.
Neben der Jugendkapelle Bissendorf-Holte, die auch seltene St.-Martin-Lieder spielte, imponieren die " Tellerpranken" dem jungen Publikum mit Fackeljonglage und Feuerspucken.

Bildtext: Warm eingemummelt zogen gestern von der Jellinghaus-Grundschule aus viele Familien mit Laternen durch den Stadtteil Schölerberg. Foto: Hermann Pentermann
Autor:
steb


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