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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mehr Erleuchtung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Weniger Licht in Osnabrück ist gut, mehr Erleuchtung ist besser. Das Projekt Masterplan öffentliche Straßenbeleuchtung′ ist als überfällig ausdrücklich zu begrüßen, insbesondere im Punkt der Reduzierung der Laternendichte: Jede Laterne weniger spart am meisten an Energie und Kosten.
Die Damen und Herren im Stadtentwicklungsausschuss mögen darüber hinaus ihre Gedanken doch einmal auf die Verkehrsampeln lenken. Schon lange besitzt zum Beispiel der Betrieb der Ampeln im Bereich des Industriegebiets Brückenstraße/ Fürstenauer Weg am Wochenende mein vollstes Unverständnis. Sie strahlen dann unverzagt vor sich hin, obwohl die Fahrzeugfrequenz der eines Forstweges entspricht oder anders: Sie vergeuden funktionsfrei Energie.
Wenn man über so hohe Schulden verfügt wie die Stadt Osnabrück, sollte man auch das Kleinvieh nicht verachten. Da es bestimmt viele ähnliche Beispiele dieser Art in der Stadt gibt, würde ein Aufruf an die Bürgerinnen und Bürger, diese Fälle zu melden, sicher einen erfolgreichen Beitrag liefern zu sparen."
Heinz H. Sperber
Herm.-Moormann-Str. 33 Osnabrück

" Die Gründe für eine Reduzierung der Straßenbeleuchtung sind ökonomischer und ökologischer Art. Durch weniger Stromverbrauch wird zuerst mal Geld gespart, außerdem werden Ressourcen geschont und die Umwelt entlastet.
Ferner ist es jedoch so, dass durch die fast taghelle Beleuchtung der Städte, ja ganzer Regionen (das Phänomen wird auch als Lichtverschmutzung′ bezeichnet), die Natur in Unordnung gerät. Hier ist die Rede von unnatürlichem Wachstumsverhalten von Bäumen und anderen Pflanzen sowie von der Beeinträchtigung von Insekten bis zum gestörten Flugverhalten von Zugvögeln, die sich nicht mehr orientieren können. Vor diesem Hintergrund ist die Absicht der Stadt Osnabrück, die nächtliche Erhellung deröffentlichen Räume zu dimmen, sicher zu begrüßen.
Allerdings bin ich der Ansicht, dass das Konzept nicht weit genug geht. Andere Städte machen hier wesentlich mehr. Neben vielen anderen Kommunen schalten Braunschweig und Rheine die Straßenlampen nachts wenn keiner das Licht wirklich braucht ab (zum Beispiel Rheine von 1 Uhr bis 3.30 Uhr). Dies kann auch sektoral zeitlich abgestuft geschehen. Der sogenannte Masterplan Straßenbeleuchtung′ sollte wirklich entsprechend überdacht und überarbeitet werden.
Zu welchen Zwecken auch immer in den Himmel strahlende Beamer sollten generell verboten werden. Es wäre schön, wenn dann nächtens auch in Osnabrück als Nebeneffekt bei Abschaltung der Lampen und klarem Wetter wieder ein Sternenhimmel bewundert werden könnte!"
Rolf Brinkmann
Diepholzer Straße 2
Osnabrück
Autor:
Heinz H. Sperber, Rolf Brinkmann


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