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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Weiter geht es mit den Hasebrücken
Zwischenüberschrift:
Stadt saniert zwei Flussüberquerungen – Tragfähigkeit muss sichergestellt werden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Bauarbeiten und kein Ende? Kaum sind Herrenteichsstraße und Stubenstraße neu gestaltet und das Parkhaus L+ T eröffnet, wird erneut schweres Gerät aufgefahren. Um die Tragfähigkeit gewährleisten zu können, muss die Stadt zwei Hasebrücken sanieren.
hmd Osnabrück. Die Bauwerke werden regelmäßig kontrolliert. Nun waren Schäden festgestellt worden, die behoben werden müssen. Zunächst ist die Betonbrücke kurz vor der Einfahrt zum Parkhaus an der Reihe. Derzeit werden hier Spundwände in den Flussboden gerammt. Da sich die Hase in diesem Bereich teilt, gibt es weiter in Richtung Haarmannsbrunnen eine Bogenbrücke, die im zweiten Bauabschnitt überholt werden muss.
Im Mittelpunkt stehen Arbeiten an der unteren Betonfläche, sagt Lutz Vorreyer vom Fachbereich Städtebau. Verrostete Stellen werden entfernt und mit einer Schutzschicht überzogen. Um die Arbeiten durchführen zu können, muss daher zunächst das Baufeld durch die Spundwände trockengelegt werden. Dann wird auch überprüft, ob Mittelpfeiler und Widerlager der Brücke unterspült wurden.
Arbeiten an der Oberfläche werden nicht durchgeführt. Allenfalls werde es stundenweise Sperrungen an der Herrenteichsstraße geben, sagt Fachbereichsleiter Franz Schürings über mögliche Verkehrsbeeinträchtigungen. Dies könnte eintreten, wenn für die Arbeiten vorübergehend ein Kran benötigt würde.
Für die Sanierung seien Kosten in Höhe von 210 000 Euro veranschlagt, berichtet Schürings. Diese wurden im Städtebau-Haushalt 2009 im Teilbudget Straßenunterhaltung eingeplant. Die Sanierung habe aber nichtparallel zu den Bauarbeiten am Parkhaus oder an der Herrenteichsstraße durchgeführt werden können. Vielmehr habe man die Maßnahme bis zum Ende der anderen Bautätigkeiten zurückgestellt.
Einen Zusammenhang zwischen Brückenschäden und den vorherigen Bauarbeiten und dem damit verbundenen Schwerlastverkehr gebe es " definitiv nicht", so Schürings. Vielmehr müssten im Rahmen der Brückenunterhaltung regelmäßig Wartungsarbeiten durchgeführt werden. Die Stadt habe die Kontrollen mittlerweile forciert. Auch in den kommenden Jahren müssten eine Reihe von Brücken saniert werden, etwa die Haarlemer Brücke und der Bereich " Öwer de Hase".
Die aktuellen Arbeiten werden voraussichtlich im Februar oder März des kommenden Jahres abgeschlossen sein. Das hängt auch von den Witterungsbedingungen im Winter ab. Verzögerungen können eintreten, wenn die Hase Hochwasser führt. Der Wasserstand sei nicht beliebig zu regulieren, erklärt Schürings. Die Spundwände sind so niedrig bemessen, dass das Wasser im Zweifelsfall in die Baustelle läuft.

Bildtext: Schweres Gerät im Flussbett: Oberflächenarbeiten an den zwei Brücken sind nicht vorgesehen.Im Mittelpunkt stehen Arbeiten an der unteren Betonfläche. Foto: Michael Hehmann
Autor:
hmd


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