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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stress im Beruf ein großer Risikofaktor
Zwischenüberschrift:
Gesundheitsreport der DAK vorgelegt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Zahl der Fehltage wegen psychischer Erkrankungen ist in der Region Osnabrück um knapp 11 Prozent gestiegen. Das hat der Gesundheitsreport 2009 der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) ermittelt. Der Bericht der Kasse wertet jährlich sowohl deutschlandweit als auch für jedes Bundesland und dessen Regionen den Krankenstand der Mitglieder aus.
Bald jedes zehnte DAK-Mitglied in Stadt und Landkreis Osnabrück leidet dem Bericht zufolge an psychischen Erkrankungen. " Besonders beruflicher Stress ist ein ernsthafter Risikofaktor für psychische Krankheiten", sagte der Leiter des Osnabrücker DAK-Servicezentrums Gunther Bretz. Nach Erkenntnis der Kasse hängt die Zunahme dieser Erkrankungen mit " Veränderungen in der modernen Arbeitswelt" zusammen.
Aufgrund dieser Beobachtungen hat die DAK in ihrem diesjährigen Report das Thema " Doping" am Arbeitsplatz untersuchen lassen. Gefragt wurde, ob gesunde Beschäftigte aufgrund erhöhter psychischer Belastungen im Job zu aufputschenden oder beruhigenden Arzneien greifen. Das Ergebnis der repräsentativen Umfrage für Niedersachsen: Rund 73000 Arbeitnehmer versuchen täglich bis mehrmals im Monat, durch Präparate dem beruflichen Druck zu begegnen. Dabei nehmen Männer eher konzentrationsfördernde Medikamente ein, während Frauen eher Mittel gegen depressive Verstimmungen und Ängste bevorzugen.
" Männer frisieren ihr Leistungspotenzial, Frauen polieren ihre Stimmung auf", interpretierte Bretz das Ergebnis. Der Wunsch immer perfekt sein zu müssen, lasse sich jedoch auch durch Medikamente nicht erfüllen. " Auf lange Sicht besteht die Gefahr, abhängig zu werden."
Der Krankenstand der Mitglieder lag 2008 gleichauf mit dem Landesdurchschnitt (3, 2 Prozent) und damit 1 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt der Kasse. Häufigste Diagnose bei Krankschreibungen bleiben mit 25 Prozent Erkrankungen an Wirbelsäule, Bandscheiben oder Gelenken.


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