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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bürgerforum: Viel Verstimmung über Verkehr
Zwischenüberschrift:
Parkchaos vor dem Ärztehaus
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Verkehrssituation in den Stadtteilen Kalkhügel und Wüste war bestimmendes Thema beim Bürgerforum im Gymnasium " In der Wüste". Genannt wurden dabei besonders Park- und Schreberstraße sowie der Burenkamp.
Der Burenkamp ist als Parallelstraße zur Sutthauser Straße seit Jahren für den Durchgangsverkehr gesperrt. So lange wie es diese Sperrung gibt, so lange wird sie auch von eiligen Zeitgenossen missachtet. " Immer wieder gelingt es Mofa-, Roller- und Motorradfahrern durchzuschlüpfen", lautete die Beschwerde eines Anwohners. Doch auch manche Autofahrer lassen sich vom Schrankenhindernis nicht aufhalten und können durchaus rabiat werden, was eine Aussage von Alexander Bardenberg vom Fachbereich Verkehrsplanung andeutete: " Wir haben dort ein neues Schloss installiert, das weder mit einem Bolzenschneider noch einer Trennflex geknackt werden kann."
Gleichzeitig erklärte er aber, dass die Sperre weiterhin einen schmalen Durchgang für Radfahrer behalten werde. Die Stelle müsse auch in Zukunft für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen passierbar bleiben. Wie schon in der Vergangenheit soll die Polizeistation in Sutthausen mit einer Motorradstreife kontrollieren. Seinen Ärger über den nicht genehmigten Verkehr tat auch ein Hofbesitzer kund, der sich über Fahrer beschwerte, die einen " Schleichweg" über seinen Hof benutzen. " Da sind Fahrzeuge vom Bauhof und welche von der Müllabfuhr dabei. Ich bitte darum, dass eine Regelung geschaffen wird, die Fremde von meinem Privatbesitz fernhält", sagte er.
Als problematisch wurde auch die Situation an der Parkstraße in Höhe Schnatgang angesehen, wo der Schutzstreifen für Radfahrer kurz vor der Querungshilfe endet. Zweiräder würden dort von Pkw-Fahrern leicht abgedrängt. Sitzungsleiter Bürgermeister Bukhard Jasper regte an, den mit einer gestrichelten Linie gekennzeichneten Radweg bis zum Fußgängerüberweg durchzuziehen.
Unzufriedenheit herrscht bei Verkehrsteilnehmern über den Verkehrsraum vor dem Ärztehaus an der Parkstraße. Weil die Schranke vor der Parkgarage zu nah an der Straße errichtet worden ist, kommt es dort immer wieder zu Rückstaus, die durch einbiegende Fahrzeuge verursacht werden. Nachfolgende Auto- und auch Zweiradfahrer müssen dort im Bogen um diese Hindernisse ausweichen. Es wurde vorgeschlagen, die Schranke näher an die Einfahrt der Parkgarage zu versetzen.
Zusätzlich würde die Beschwerde geführt, seit Kurzem gebe es in der Parkgarage nicht mehr die Möglichkeit des kostenfreien Kurzparkens. Wer einen gehbehinderten Kranken absetzen will, müsse nun einen Euro Gebühr entrichten. Da komme beim Bringen wie beim Abholen schnell eine Summe zusammen, die mancher nicht zu zahlen bereit oder in der Lage sei. " Dann wird kurzerhand am Straßenrand angehalten, und alle anderen Verkehrsteilnehmer müssen stoppen oder auf die Gegenfahrbahn", stellte es ein Bürger dar. Stadtbaurat Wolfgang Griesert regte daraufhin an, mit dem Betreiber der Garage wegen des Kurzparkens ein Gespräch zu führen.
Bemängelt wurden auch die Zustände an der Schreberstraße im Bereich Heinrich-Lübke-Platz. Geschäftskunden würden dort ebenso wie Anlieferer die Gehwege zuparken. Auch würden auf dem Parkplatz des Einzelhändlers wie auch auf dem Platz des benachbarten Autohändlers immer wieder Menschen in aller Öffentlichkeit ihre Notdurft verrichten, beklagte sich eine Anwohnerin.
Autor:
iza


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