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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Jecken sollen Straßenfeger bezahlen
Zwischenüberschrift:
BOK: Ende des Ossensamstags
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Bürgerausschuss Osnabrücker Karneval (BOK) soll sich an den Kosten für die Straßenreinigung nach dem Ossensamstag beteiligen. Ein Betrag von 10 000 Euro ist inoffiziell im Gespräch. Das wäre das Ende des Ossensamstags, sagen die Verantwortlichen beim BOK. Denn die Jecken haben kein Geld.
Ein Kostenbeitrag der Karnevalisten zur Straßenreinigung tauchte in den vergangenen Jahren immer mal wieder als Sparvorschlag der Stadtverwaltung in den Konsolidierungsgesprächen auf. Bislang ist der Rat diesem Vorschlag nicht gefolgt. Bürgermeister Burkhard Jasper informierte den BOK-Vorsitzenden Rainer Möllers jetzt beim Antrittsbesuch des Stadtprinzen über den neuerlichen Verwaltungsvorschlag Allerdings machte er auch deutlich, dass der Rat in der Angelegenheit das letzte Wort hat. Am Dienstag, 17. November, steht die Diskussion zu dieser Frage auf der Tagesordnung der öffentlichen Ratssitzung, Beginn 17 Uhr im Ratssitzungssaal im Rathaus.
In einem Brief an Oberbürgermeister Boris Pistorius haben die Karnevalisten die Stadt nun gebeten, möglichst bald eine Entscheidung zu treffen, ob der Ossensamstag am 13. Februar starten darf. Und ob die Jecken an den Straßenreinigungskosten beteiligt werden sollen. Im Namen des BOK-Vorstandes schrieb Rita Wagener: " Wir möchten Sie darüber informieren, dass wir im letzteren Fall weder bereit noch in der Lage sind, den Ossensamstag 2010 durchzuführen." Weder der BOK noch die Mitgliedsgesellschaften seien finanziell in der Lage, sich an den angekündigten Kosten zu beteiligen.
Falls der Ossensamstag deshalb nicht stattfindet, müssten die interessierten Teilnehmer die Gelegenheit erhalten, sich an anderen Umzügen im Umland zu beteiligen. " Da die Vorbereitungen und Investitionen in einigen Gruppen bereits weit fortgeschritten sind, möchten wir der Fairness halber frühzeitig über die Absage in Osnabrück informieren können", so Rita Wagener. In der Vergangenheit sei die Freigabe des Umzuges immer erst einige Tage vorher erteilt worden. Um die Eilbedürftigkeit zu unterstreichen: " Sie werden Verständnis dafür haben, dass es in der jetzigen Situation nicht möglich ist, die Entscheidung auf 2010 zu verschieben."
Jasper zeigte beim Antrittsbesuch des neuen Stadtprinzen Fränzi I. Verständnis für das Anliegen. Er dankte dem BOK für den bisherigen ehrenamtlichen Einsatz für den Osnabrücker Straßenkarneval. Man dürfe die Augen vor den Missständen am Rande des Umzuges nicht verschließen. Müllberge und Alkoholmissbrauch gelte es zu bekämpfen. Und zusammen mit dem BOK und anderen Verbänden sei man auf dem richtigen Weg. Aber, so Jasper: " Der Ossensamstag ist nur der Anlass für die negativen Begleiterscheinungen, nicht die Ursache."
Autor:
swa


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