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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Es darf schon etwas dunkler sein"
Zwischenüberschrift:
Stadtentwicklungsausschuss befürwortet "Masterplan Straßenbeleuchtung"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Weniger Licht in Osnabrück, das ist eine Forderung der Ratspolitiker. Ein Vergleich hat gezeigt, dass in Osnabrück rund 30 Prozent mehr Helligkeit durch die Straßenbeleuchtung produziert wird als in ähnlichen Städten. Mit dem " Masterplanöffentliche Straßenbeleuchtung" will der Rat die Straßenlaternen systematisch und in vertretbarem Maße abdimmen.
Der Plan soll unter anderem den Helligkeitsgrad auf den Osnabrücker Straßen festlegen, Regeln für die Ausdünnung des Laternenwaldes in untergeordneten Straßen enthalten, Ersatzinvestitionen für veraltete Lampen und den Testbetrieb der neuen LED-Technik festlegen.
Den Grund für dieses Vorgehen erläuterte Anette Meyer zu Strohen, die Vorsitzende des Stadtplanungs- und Umweltausschusses, im Gespräch mit unserer Zeitung: " Es darf schon etwas dunkler sein auf unseren Straßen." Durch Reduzierung der Laternendichte, Vereinheitlichung der Lampenmodelle und durch schrittweise Umrüstung auf den technisch neuesten Stand werde die Verkehrssicherheit nicht negativ beeinflusst. Andererseits ließen sich dadurch aber viel Strom und Geld sparen. Überdies werde die Umwelt entlastet: Es entstehe weniger Kohlendioxid, und auch die Lichtabstrahlung in den Himmel werde reduziert.
Der Stadtentwicklungsausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung dem Masterplan öffentliche Straßenbeleuchtung zugestimmt. Der Plan wurde von den Stadtwerken erarbeitet, um die Straßen im Auftrag der Stadt ins rechte Licht zu rücken. Fragen hatten die Politiker dennoch: Bis 2015 müssen die gelb leuchtenden Hochdruck-Quecksilberdampflampen, die in Osnabrück vor allem an den großen Einfallstraßen stehen, aufgrund einer EU-Richtlinie ausgetauscht werden. Diese Aufgabe müssen die Stadtwerke ab sofort zügig erledigen. Ob durch beschleunigte Auswechslung der anderen Lampen auch in den kleineren Straßen noch mehr gespart werden könne, wollten die Sprecher aller Fraktionen wissen. Die Stadtwerke versprachen, ihre Wirtschaftlichkeitsberechnungen jetzt nachzuliefern.

Bildtext: Gleißend hell ist es auf den Ausfallstraßen, und der Himmel über der Stadt wird niemals richtig dunkel. Dabei könnte an der Straßenbeleuchtung durchaus gespart werden, sagt der Stadtentwicklungsausschuss. Foto: Gert Westdörp
Autor:
Michael Schwager


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