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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Service für Bürger und Umwelt
Zwischenüberschrift:
Entsorgung der grünen Abfälle ist in Stadt und Landkreis bis April kostenfrei
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Gepflegtes Brauchtum mit verheerenden Folgen: Die qualmenden Osterfeuer sorgten in diesem Jahr für eine immense Feinstaubbelastung, denn über weiten Landstrichen in der Region hing eine riesige Dunstglocke. Das soll sich nun ändern: Mit einer kostenlosen Entsorgung von holzigem Grünabfall wollen Stadt und Landkreis Osnabrück dafür sorgen, dass Baum- und Strauchschnitt auf den Grünabfallsammelplätzen landen und nicht zu Ostern verfeuert werden.
Auf den 32 Grünabfallsammelplätzen der Abfallwirtschaftsgesellschaft des Landkreises, Awigo, und auf den sieben Sammelstellen des Abfallwirtschaftsbetriebs der Stadt Osnabrück werden von November bis zum Osterfest Anfang April grobe Grün- abfälle kostenlos angenommen. Damit haben Stadt und Landkreis eine Idee der Gemeinde Hagen aufgenommen.
" Wir wissen, dass viele Bürger in ihren Gärten Sträucher, Bäume und Hecken im Herbst und Frühjahr zurückschneiden. Dieses Holz wird dann in einigen Fällen beim Osterfeuer entsorgt", erklärte der Geschäftsführer der Awigo, Christian Niehaves. Mit Blick auf die negativen Auswirkungen auf die Umwelt stünden dabei vielen Umweltschützern die Haare zu Berge.
Es gehe keinesfalls darum, Brauchtumspflege zu verhindern oder zu unterbinden, äußerte sich in diesem Zusammenhang Erster Kreisrat Dr. Reinhold Kassing. Dennoch wolle die Awigo einen Beitrag dazu leisten, die Umweltbelastung durch Osterfeuer möglichst gering zu halten.
Am Abend des diesjährigen Ostermontags hatte die Feinstaubbelastung der Luft in Osnabrück mit 189 Mikrogramm pro Kubikmeter eine Rekordmarke erreicht. Der Grenzwert liegt bei 50 Mikrogramm.
Nach Auskunft von Niehaves wird der holzige Grünabfall maschinell behandelt und zu Brennstoff aufbereitet. So lasse sich auf CO2 - neutrale Weise Energie gewinnen. " Ebenso leistet die Awigo darüber hinaus einen Beitrag, verqualmte Landschaften und Ortsbilder zu vermeiden", meinte Niehaves.
Voller Zuversicht blickt auch sein Kollege Thomas Riepenhoff auf das kostenlose Angebot. " Das wird ein richtiger Knaller", äußerte er sich.
Denn normalerweise wird auf den Sammelplätzen des Landkreises ab einer Menge von einem Kubikmeter Gehölz eine Gebühr verlangt

Bildtext: Null Euro Kosten für die Bürger zeigen Kreisrat Dr. Reinhold Kassing und Christian Niehaves von der Awigo. Foto: Landkreis

Von heute an können die Bürger in Stadt und Landkreis ihre holzigen Grünabfälle kostenlos abgeben. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
awe


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