User Online: 2 | Timeout: 12:23Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Das Ziel: Den Geldbeutel und die Umwelt schonen
Zwischenüberschrift:
Erster Heizspiegel Osnabrücks hilft Energie und Kosten zu sparen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Es klingt wie ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk: Mieter und Hauseigentümer können sich ein kostenloses Gutachten erstellen und ermitteln lassen, wo sie Heizkosten in ihren vier Wänden einsparen können. Möglich wird dies durch die Heizspiegel-Kampagne des Bundesumweltministeriums.
45 Millionen Tonnen Kohlendioxid werden pro Jahr unnötig in die Atmosphäre geschleudert, weil zu viel Heizenergie verbraucht wird, erläutert Detlef Gerdts, Leiter des Fachbereichs Umwelt der Stadt Osnabrück. " Wir suchen seit Jahren nach Möglichkeiten, wie diese Emissionen in der Stadt eingespart werden können", sagt er.
Nun gibt es Werkzeug, um Heizkosten und den Ausstoß von Kohlendioxid einzudämmen. Die Heizkosten-Kampagne wird vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Klimaschutzinitiative mit Mitteln aus dem Emissionshandel gefördert. Sie läuft bis Dezember 2010. Umgesetzt wird sie von der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online GmbH. Hintergrund ist das Anliegen der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 die CO2 - Emissionen um 40 Prozent zu mindern. In der Heizspiegel-Broschüre finden Mieter und Hausbesitzer einen Gutschein und einen Fragebogen, mit denen sie ein kostenloses Gutachten bei co2online anfordern können, das sonst einen Wert von 60 Euro besitzt. Anhand dieser Fragebögen können die Fachleute der Gesellschaft schon Einsparungspotenziale erkennen, falls sie vorhanden sind. Im Vorfeld hat co2online die Daten von 1200 Häusern in Osnabrück (700 mit Gas- und 500 mit Ölheizung) ausgewertet. Ein Ergebnis: 2008 kostete in Osnabrück das Heizen einer 70-Quadratmeter-Wohnung mit Heizöl durchschnittlich 860 Euro, das Heizen mit Erdgas lag im Schnitt bei 740 Euro.
Anhand der Daten aus den Fragebögen kann co2online nun ermitteln, ob das eigene Haus oder die eigene Wohnung unter, auf oder über dem angemessenen Wert liegt. Außerdem werden Tipps gegeben, wie Heizenergie und damit auch Kosten eingespart werden.
Das Ergebnis der Heizkostenanalyse können Mieter an ihre Vermieter weitergeben. Jeder Vierte, so heißt es in einer Information von co2online, reagiert darauf mit einer Modernisierungsmaßnahme. Detlef Gerdts wies darauf hin, dass sich die Investition in eine wärmetechnische Baumaßnahme für Vermieter lohne. Sie werde im Energiepass vermerkt, den Vermieter potenziellen Mietern vorlegen müssen. " Die Investitionen sind ganz klar wertsteigernd", sagt Karsten Timmermann, Fachdienstleiter Umweltplanung. Detlef Gerdts brachte die Heizspiegel-Kampagne auf eine einfache Formel: " Sie schont den Geldbeutel und die Umwelt."
Die Heizspiegel-Broschüren sind bei der Bürgerberatung in der Bierstraße, dem Infozentrum der Stadtwerke am Kamp, bei der Verbraucherzentrale in der Großen Straße oder im Internet unter www.osnabrueck.de/ Heizspiegel » erhältlich.
Autor:
tw


Anfang der Liste Ende der Liste