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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Träumen, während die Haare blondieren
Zwischenüberschrift:
Firmengärten: Gestaltungspreis für Jonas Friseure
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Klare Linien, Frische, Strukturen: Das zeichnet den " Hofgarten" von Jonas Friseure in der Lotter Straße aus. Beim Wettbewerb Firmengärten wurde dieses grüne Kleinod mit dem 1. Platz in der Kategorie Gestaltung ausgezeichnet.
Während auf der Lotter Straße Verkehr und Bauarbeiten toben, öffnet sich hinter dem weißen Haus mit der Nummer 10 eine Oase der Ruhe. Aus einem Brunnen plätschert leise Wasser, um ihn herum hat Stefan Jonas Kieswege angelegt und Buchsbaumreihen gepflanzt. Der Kopf eines Buddhas erhebt sich vor einer Sandsteinmauer. An Ahorn und Flieder haben sich die Blätter bereits ebenso herbstlich verfärbt, wie auch an dem Wein, der die seitlichen Mauern zusammen mit Efeu berankt. Zwei Korbsessel laden zum Verweilen ein.
" Im Sommer sitzen meine Kunden hier, um zu warten oder die Haarfarbe einwirken zu lassen", erzählt der Friseur, der im Jahr 2000 das Haus übernommen hat. Seither pflanzt er, legt Wege an und kümmert sich um die Pflege des Grüns: " Das entspannt nach der Arbeit."
Die Gestaltung des Gartens hat sich mit der Zeit entwickelt. Größtenteils stammen die Ideen dafür von Jonas. " Es war klar, dass Garten und Parken auf der Fläche möglich sein müssen." Um das möglichst harmonisch hinzubekommen, hat Jonas Kies statt Pflaster für die Parkflächen gewählt. Als gestalterisches Element zieht der sich über die Wege bis in den Gartenbereich hinein.
Unterstützt wurde Jonas bei der Gestaltung durch den Innenarchitekten Christian Kolde und beim Pflanzen der Bäume von Gärtnern. Auf die Idee, beim Wettbewerb mitzumachen, haben ihn Kunden gebracht. " Ulla Weller und ein Gartenfachmann meinten, ich solle mich bewerben."
Rund 40 Unternehmen haben sich bei dem Wettbewerb beworben, den die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und die Stadt zusammen mit weiteren Partnern ausgeschrieben hatten. Es ging um die Ehre. " Und wir haben einen kleinen Olivenbaum überreicht bekommen", erzählt Jonas.
Für ihn ist das aber nicht der Abschluss seines Gartens. Der wird weiter gestaltet. So fehlt dem Buddha ein Sockel und auch die Buchsbaumhecken müssen noch ordentlich wachsen. Denn die sollen auf die Dauer keine strengen Reihen bilden, sondern sich tuffig aneinanderfügen. Wie Wolken.

Bildtext: Nebenan die Parkplätze, doch das sieht man dem kleinen Garten hinter Jonas Friseure nicht an. Foto: Moritz Münch
Autor:
Marie-Luise Braun


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