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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Müll sammeln und Windeln wechseln
Zwischenüberschrift:
Projektwoche zum Thema "Veranwortung" am EMA-Gymnasium
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Eltern auf Probe: Schülerinnen des EMA-Gymnasiums übernehmen Verantwortung als Mütter einer Baby-Puppe.
asbe Osnabrück. Am Donnerstag haben die Schüler des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums die Ergebnisse der Projektwoche unter dem Motto " Wir übernehmen Verantwortung!" präsentiert. Die Idee der Projektwoche sollte möglichst eigenständig von den Schülern umgesetzt werden. " Viele Schüler waren mit unglaublichem Engagement bei der Sache, und auch die Eltern haben mitgeholfen. Das spricht für den guten Zusammenhalt an unserer Schule", zieht Schulleiter Hartmut Bruns zufrieden Bilanz.
Der Anstoß für die einzelnen Projekte kam aus den Reihen der Schülerschaft, die dann in Zusammenarbeit mit den Lehrern und der Elternvertretung an der Umsetzung arbeiteten. Bei der Ausführung kamen dann entgegen dem Schulalltag auch Schüler aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen zusammen. " Das Tolle daran ist, wie die großen Schüler mit den Kleinen wie selbstverständlich Hand in Hand gearbeitet haben", freut sich die Elternratsvorsitzende Petra Knabenschuh. Die Schüler des EMA-Gymnasiums erlebten in dieser Woche, dass Verantwortung übernehmen nicht nur lästige Pflicht bedeutet, sondern auch Spaß machen kann.
Das Thema Verantwortung wurde dabei auf unterschiedliche Weise umgesetzt. Verschiedene Projektgruppen engagierten sich für die Umwelt. Dabei wurde Müll im Stadtteil Dodesheide gesammelt und ein Insektenhaus errichtet.
Wie sich ein Obdachloser fühlt, erprobten zwei Schülerinnen durch einen Selbstversuch: Sie setzten sich für zwei Stunden bettelnd in die Fußgängerzone und dokumentierten ihre Erlebnisse auf Postern. Unter dem Thema " Feiern, aber richtig!" beschäftigten sich Schüler mit den möglichen Gefahren, die das Partyleben so mit sich bringt. In diesem Zuge diskutierten sie auch mit Polizei und Discobetreibern.
Was es heißt, als Mutter Verantwortung zu übernehmen, probten dagegen etwa 40 Schülerinnen, die sich der Gruppe " Eltern auf Probe" angeschlossen hatten. Sie kümmerten sich für den Zeitraum der Projektwoche Tag und Nacht um eine Baby-Computer-Puppe, die wie ein echtes Baby schrie und weinte. Die " Probemütter" mussten das Kind durch Füttern oder Windelwechseln beruhigen. " Ich wollte den Umgang mit Kindern besser kennenlernen, damit ich später weiß, wie das ist", erklärte die 14-jährige Schülerin Nicole ihre Beweggründe, sich für eine Woche als Mutter auszuprobieren.


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