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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wer hat hier Vorfahrt?
Zwischenüberschrift:
Schachbrettmuster vorm Theater sorgt bei vielen Fußgängern für Verwirrung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ein Schachbrett ist eben kein Zebrastreifen Kraftfahrzeuge haben trotz dieser Markierung vor dem Theater Vorfahrt. Dennoch soll das Muster Autofahrer auf Fußgänger aufmerksam machen und zu einem defensiven Fahrverhalten auffordern. Foto: Michael Hehmann
geba Osnabrück. Das Schachbrettmuster vor dem Theater soll für mehr Sicherheit beim Überqueren der Straße sorgen. Dennoch wirft die Straßenmarkierung bei vielen Passanten Fragen auf: Wer hat hier eigentlich Vorfahrt?
" Das Schachbrettmuster ist ein Gestaltungselement und verändert nicht die geltenden Verkehrsregeln", erklärt Karin Heinrich, Leiterin des Osnabrücker Fachbereichs Bürger und Ordnung. " Konkret heißt das, dass die Kraftfahrzeuge hier Vorfahrt haben." Die Idee für das Schachbrettmuster stammt aus Bad Homburg, wo man seit vielen Jahren zufrieden damit ist. Ein Osnabrücker Ratsmitglied hatte die Straßenmarkierung dort bemerkt und für die Gefahrenstelle vorm Theater vorgeschlagen. " Das Muster soll vor allem die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer erhöhen und so einen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit an dieser Stelle leisten", erläutert Heinrich. " Aus unserer Sicht hat sich diese Straßenmarkierung bewährt."
Auch der Pressesprecher der Polizei Osnabrück, Dietmar Stattkus, ist von der Straßenmarkierung überzeugt: " Das Schachbrettmuster fordert die Autofahrer zu defensivem Fahrverhalten auf." Die Markierung führe zu keinem erhöhten Unfallrisiko an dieser Stelle. Allerdings würden Streifenpolizisten von Passanten oftmals auf das Muster angesprochen und nach der genauen Bedeutung gefragt.
Die Taxifahrer, die am Taxistand in der Nähe des Theaters stehen und daher die Stelle ständig passieren, haben allerdings gänzlich andere Beobachtungen gemacht. " Das Schachbrettmuster irritiert die Fußgänger", berichtet der Taxifahrer Dieter Lutz. Für ihn ist das Schachbrettmuster an dieser Stelle gefährlich, da besonders die ortsunkundigen Fußgänger unvermittelt auf die Straße treten. " Wenn man an der Stelle nicht anhält, reagieren einige sogar aggressiv, da sie glauben, die Straßenmarkierung funktioniert wie ein Zebrastreifen", sagt Lutz. Auch die Taxifahrer Heinz Bernhold und Hadi Babascheich wünschen sich für die Gefahrenstelle eher einen Zebrastreifen oder eine Ampel, damit für jeden Verkehrsteilnehmer klar ist, wer Vorfahrt hat.
Autor:
geba


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