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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bunte Kartoffelvielfalt
Zwischenüberschrift:
Waldhof und Wabe laden Samstag zum großen Fest nach Lechtingen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Das Lager ist voll, der " Bunte Kartoffelherbst" kann starten. Dazu laden die Organisatoren auf den Waldhof und ins Wabe-Zentrum ein (von links): Monika Sielmann, Regina Cordes, Thomas Matthesius, Anne Buchholz, Anette Harbord, Ulrike Schliephake und Hubertus Wallenhorst. Foto: Klaus Lindemann
böh Osnabrück. Der Franzose nennt sie Äpfel der Erde, der Platt sprechende Emsländer (Aardappels) auch: Aber eigentlich mögen sich Kartoffeln und Äpfel nicht. Was es damit auf sich hat und viel mehr, erfahren die Besucher beim " Bunten Kartoffelherbst" am Samstag auf dem Waldhof und dem Wabe-Zentrum in Lechtingen.
Aus der Ursprungsidee, den eigenen Kartoffel-Verkauf anzukurbeln, hat sich im Laufe von 15 Jahren ein großes Familienfest entwickelt: " Wir machen immer etwas mehr", sagt Anette Harbord von der Osnabrücker Fachhochschule.
Von 10 bis 18 Uhr lautet am Samstag die Devise Mitmachen und Ausprobieren: Mit Kindern lohnt sich der Besuch auf dem Gruthügel allemal. Wer meint, dass Rote Bete und Zwiebeln nur als Beilage auf dem Teller taugen, irrt: Daraus lassen sich Farben herstellen und zu Kunstwerken verarbeiten. Ungewöhnliches Material kommt auch an anderer Stelle zum Einsatz:
Aus Dingen, die ansonsten in die Mülltonne wandern, lassen sich mit einfachen Mitteln Spielzeuge basteln. Und natürlich spielen auch beim Programm für die Kinder Lebensmittel eine wichtige Rolle.
Studierende des Fachbereichs Ernährungswissenschaft haben Experimente vorbereitet und erklären, warum Milch Haut bekommt und wie sich ein hartes Maiskorn in weiches Popcorn verwandelt. Strohüpfburg und Ponyreiten sind zum Austoben da.
Und was machen die Erwachsenen? Die holen sich wie gesagt Tipps zum Einlagern von Lebensmitteln ab, informieren sich über Naturheilkunde und Homöopathie für Tiere und können sich über den Versuchsbetrieb der Fachhochschule führen lassen.
Mit knurrendem Magen muss selbstverständlich niemand den Hof verlassen: Die blauen Kartoffeln sind mittlerweile ein Markenzeichen des Waldhofs, die ebenso serviert werden wie Spanferkel vom Grill und Käse aus eigener Herstellung.
Es muss nicht immer nur Salz- oder Pellkartoffel sein: Angeboten werden auch Kartoffelkuchen und - brot. Das Programm runden Livemusik, Feuerspucker und Clownerie ab.
Autor:
böh


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