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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Neuer Wasserspeicher auf dem Schölerberg
Zwischenüberschrift:
Mit dem alten Behälter müssen Bäume weichen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Seine Tage sind gezählt: Der Wasserhochbehälter mit seiner Jugendstil-Fassade von 1907 wird vom Schölerberg verschwinden. Weil er langsam marode wird, wollen die Stadtwerke ab dem kommenden Frühjahr bis Mitte 2011 einen Nachfolger bauen.
Der alte Wasserbehälter erstreckt sich unter den Hügeln um den schmucken Eingang. Rechts daneben soll der Nachfolger entstehen. Er wird mit seinem Fassungsvermögen von 5000 Kubikmetern erheblich größer als der bisherige mit seinen 3200 Kubikmetern werden. Wie vor 100 Jahren wollen die Stadtwerke weiterhin die natürliche Fallhöhe vom Schölerberg in die Wasserleitungen nutzen, um den nötigen Druck aufzubauen. Für diesen Standort spreche auch, dass die alten Leitungen weiter genutzt werden können, erläutert Joachim Nolte von den Stadtwerken.
Bereits im Oktober beginnen die Vorbereitungen am Schölerberg. Für die Baufahrzeuge werden dann einige Bäume weichen müssen. Wolfgang Rötger vom gleichnamigen Planungsbüro in Badbergen hat daher die Bäume bereits kartiert.
" Einige müssen noch im Herbst gefällt werden, damit sich bei Baubeginn keine Tiere in ihnen aufhalten." Er spricht von möglichen Konflikten mit brütenden Vögeln, die so umgangen werden sollen.
Joachim Nolte verspricht, dass für jeden gefällten Baum mindestens ein neuer gepflanzt wird. Dieses Thema liegt Monika Budke vom Runden Tisch Schölerberg-Fledder besonders am Herzen: " Die Menschen hier haben Sorge um ihren Berg und trauern um jeden Baum, der verschwindet." Die Landschaft und die Qualität für die Naherholung dürften nicht leiden, fordert sie. Eine Antwort erhält sie von Manfred Hülsmann, dem Vorstandsvorsitzenden der Stadtwerke: " Wir bemühen uns, die Landschaft so weit wie möglich in Frieden zu lassen." Auch Oberbürgermeister Boris Pistorius sagt zu: " Es soll so pfleglich wie möglich zugehen." Und er bringt noch eine Idee mit auf den Schölerberg: Vielleicht lasse sich ein Geldgeber finden, der einen Aussichtsturm finanziert.
Bildtext: Joachim Nolte von den Stadtwerken hält die Baupläne für den neuen Wasserhochbehälter schon bereit. Für den Bau müssen allerdings einige Bäume gefällt werden. Foto: Moritz Münch
Autor:
jweb


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