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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
SPD: Gute Spielplätze noch besser machen
Zwischenüberschrift:
Geld nicht in brachliegende Flächen investieren
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück.
Die SPD-Fraktion spricht sich dafür aus, im neuen Spielplatzkonzept jene Plätze aufzuwerten, die schon jetzt stark genutzt werden. Ein großer Mehrgenerationenspielplatz stößt in der Fraktion auf Skepsis.
" Die Osnabrücker Spielplätze müssen Spaß machen und viel besser auf das eingehen, was Kinder wollen. Das neue städtische Spielplatzkonzept muss deshalb zunächst auf ortsnahe Verbesserungen setzen, bevor überlegt wird, von Kindern nicht mehr gefragte Flächen aufzugeben", formulierte der familienpolitische Sprecher, Uli Sommer, die Position der SPD-Fraktion zum neuen Spielplatzkonzept der Stadt.
Mit einem gut durchdachten Spielplatzkonzept sei es möglich, viele der veralteten Spielgeräte durch neue und moderne zu ersetzen. Die Anschubfinanzierung könne durch spätere Einsparungen kompensiert werden. All dies trage dazu bei, Spielplätze nicht nur bedarfsgerecht, sondern auch zukunftssicher zu machen. " Die Osnabrücker Kinder müssen durch eine an modernen pädagogischen Maßstäben ausgerichtete Modernisierung neue Möglichkeiten zum gemeinsamen Spielen bekommen", so der SPD-Sprecher, " was allemal besser ist als die klassische Schlichtausstattung mit Rutschen oder Wippen."
Eine besondere Rolle sollten im Spielplatzkonzept jene Plätze spielen, die bereits heute besonders gefragt sind. Auch eine Bestandsaufnahme unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung sei wichtig, damit das Geld in Zeiten knapper Kassen nicht dort investiert werde, " wo kaum Kinder leben und die Spielflächen brachliegen oder sogar als Hundeklos dienen". Erst nach einer fantasievollen Modernisierung und der damit verbundenen Qualitätssteigerung besonders stark genutzter Plätze könne behutsam der im vorliegenden Konzept vorgesehene Rückbau von nicht mehr benötigten Spielplätzen erfolgen.
Mit Skepsis betrachtet die SPD-Fraktion Überlegungen, einen großflächigen und kostenaufwendigen Mehrgenerationenspielplatz zu errichten. Sinnvoll sei es ohne Frage, beim Spielvergnügen mit Kindern auch an Jugendliche, Eltern oder Großeltern zu denken. " Wir denken uns, dass ein solcher Platz aber auch kleinräumiger als geplant sein könnte und auf jeden Fall zentral gelegen sein muss", forderte Sommer.
Generell stellte Sommer heraus, dass es beim neuen Spielplatzkonzept nicht vorrangig ums Sparen gehe. Vielmehr gehe es angesichts immer knapperer finanzieller Ressourcen um eine bedarfsgerechte Verbesserung der Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche.


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