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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Der Schlüssel zum selbstständigen Leben
Zwischenüberschrift:
Senioren-Wohnheim Haus Schinkel eröffnet – Stets Hilfe in der Nähe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Zur Eröffnung am Donnerstagvormittag zeigte sich das Seniorenwohnheim Haus Schinkel von seiner schönsten Seite: Leise plätschert das Wasser in dem kleinen Teich, ein Bild der Ruhe und des Friedens bietet sich den vielen Gästen. Wo früher die Köckner-Mitarbeiter ihre Autos parkten, ist eine Oase geschaffen worden.
fek Osnabrück.
Die neue Wohnanlage bietet 13 Ein-Zimmer-Apartments und 13 Zwei-Personen-Apartments für bis zu 39 Bewohner. Damit wird das Angebot für Senioren im Stadtteil Schinkel beträchtlich erweitert. In ihren Wohnungen können die Senioren selbstständig leben, sind aber nicht allein, sie können auf Unterstützung vertrauen, werden aber nicht rundum umsorgt.
" Die Wohnanlage ermöglicht es, dass die Menschen bis ins hohe Alter so aktiv wie möglich bleiben", sagte Michael Pohle, Geschäftsführer des diakonischen Pflegedienstes des ev.-luth. Kirchenkreises Osnabrück. " Im Bedarfsfall ist aber eine qualifizierte Versorgung in den eigenen vier Wänden garantiert."
Den Bewohnern steht ein umfangreiches Dienstleistungs- und Serviceprogramm zur Verfügung: Sie erhalten kostengünstiges Essen, Hilfe bei Behördengängen, Vermittlung von Hilfe bei Erkrankungen, können an sozialen und kulturellen Aktivitäten teilhaben. Ein Gemeinschaftsbereich mit Kaminzimmer und Terrasse fördert das Miteinander. Auch der Kontakt zum Senioren- und Pflegeheim Haus Schinkel soll hergestellt werden: " Obwohl das neue Seniorenwohnheim eine unabhängige Einrichtung ist, freuen wir uns alle, wenn zwischen den beiden Anlagen ein reger Kontakt besteht", sagte Eckhard Fasold von den evangelischen Stiftungen Osnabrück.
Eine besondere Begleitung für die Senioren bietet Diakonin Martina Keding. Seit dem September unterstützt sie die Bewohner mit Trauer- oder Sterbebegleitung. Außerdem fördert sie das Ehrenamt in der Altenhilfe und bemüht sich, Leute zu animieren, die Senioren zu besuchen oder Themennachmittage zu veranstalten. Das Konzept überzeugte offenbar so viele Menschen, dass bereits vor der Eröffnung alle Ein-Personen-Apartments und die kleineren Zwei-Personen-Wohnungen vergeben waren. Lediglich drei rollstuhlgerechte Wohnungen sind noch frei.
Auch Oberbürgermeister Boris Pistorius ist begeistert: " Die Errichtung des Seniorenwohnheims ist der erste Schritt in eine altersgerecht orientierte Zukunft", lobte er. " Es wird aufgrund der veränderten Altersstrukturen immer weniger Familien geben. Wir müssen daher Rahmenbedingungen schaffen, um den Menschen auch in Zukunft den Zusammenhalt bieten zu können, den sie früher durch ihre Verwandten bekamen."
Nach einem Gottesdienst mit Friedemann Pannen, Superintendent im evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Osnabrück, übergab Architekt Wilhelm Pörtner einen symbolischen Schlüssel, der dem Grundriss der Wohnanlage nachempfunden war, an Winfried Morian, Leiter des Senioren- und Pflegeheims Haus Schinkel.

Bildtext: Schlüsselübergabe im Seniorenwohnheim Haus Schinkel: (von links) Michael Pohle (Geschäftsführer des Diakonischen Pflegedienstes), Oberbürgermeister Boris Pistorius, Heimleiter Winfried Morian, Eckhard Fasold (ev. Stiftungen), Wilhelm Pörtner (Architekt), Martina Keding (Diakonin) und Superintendent Friedemann Pannen. Foto: Michael Hehmann
Autor:
fek


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