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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Grau und wackelig: Nachwuchs bei den Flamingos im Zoo
Zwischenüberschrift:
Spendenaktion für neuen Affenfelsen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Am Affenfelsen testen Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann, Detlef Gehrs und Andree Josef (Geschäftsführer " Die Etagen") die neue Hotline. Fotos: Michael Hehmann
Grau sind die Flamingoküken in den ersten Wochen und erscheinen unter ihren Artgenossen wie ein Fremdkörper.
chh Osnabrück. Küken auf Stelzen und eine Spendenaktion per Handy: Das sind Neuigkeiten, die der Osnabrücker Zoo meldet.
Die Tierpfleger freuen sich insbesondere über den Nachwuchs bei den Chile-Flamingos. Auf den ersten Blick ist die enge Verwandtschaft nicht auszumachen: Die vier grauen, teilweise noch flauschigen Flamingoküken sehen ihren prächtig rosarot gefärbten Eltern überhaupt nicht ähnlich. Außerdem ist der Schnabel nicht so stark nach unten gebogen. In ihrem natürlichen Lebensraum ist es für kleine Küken viel gesünder, wenn sie kein auffälliges Federkleid tragen, sondern dezent gefärbt mit dem Hintergrund verschwimmen. Die sechs Wochen alten Küken, die auf wackeligen Beinen durchs Revier staksen, fressen noch nicht selbstständig, sondern werden von den Eltern von Schnabel zu Schnabel gefüttert. Die rosa Fiederfärbung erscheint erst im nächsten Jahr mit der Mauser.
Der Chile-Flamingo sei in der Natur vom Aussterben bedroht, sagt Zoo-Mitarbeiterin Ute Magiera. Die Vögel finden keine geeigneten Brutstätten, der Nachwuchs bleibt aus, und damit sinkt die Populationsgröße dieser schönen Art.
Neu im Zoo ist nicht nur der Nachwuchs bei den Flamingos, sondern auch eine Spendenaktion am Affenfelsen. Das Zuhause der Schweinsaffen aus den Siebzigerjahren soll umgebaut werdenn und Zoobesucher können per Handy für die Neugestaltung spenden. Für den Umbau gibt es bereits Entwürfe von Detlef Gehrs, die im Affenhaus zu besichtigen sind.
Für Besucher, die den Umbau unterstützen möchten, hat die Osnabrücker Agentur " Die Etagen" eine neuartige Spendenhotline eingerichtet: An bestimmten Tiergehegen weisen Tafeln auf die Nummer hin. Rufen die Besucher dort an, erzählt ein Tierpfleger eine ganz persönliche Tiergeschichte: was Dromedarhengst Max mit seinem " Brüllsack" macht oder wieso Giraffe Diana ihre Zunge manchmal rausstreckt. Die Geschichten kosten je nach Telefonanbieter zwischen 79 Cent und 1, 09 Euro. 30 Cent davon gehen an den Zoo und fließen in den Umbau des Affenfelsens.


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