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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Zu wenig Werbung fürs Handy-Parken?
Zwischenüberschrift:
FDP kritisiert Parkstättengesellschaft
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Hat die Osnabrücker Parkstätten-Betriebsgesellschaft (OPG) zu wenig für das Handy-Parken geworben? Die FDP-Fraktion kritisiert die " miserable Informationspolitik" des städtischen Tochterunternehmens für die neue Technik. OPG-Geschäftsführer Ingo Hoppe weist den Vorwurf zurück.
Seit dem 1. Mai 2008 gilt das Handy-Parken für 950 Stellplätze in der Innenstadt und vor dem Hauptbahnhof. Wer sein Auto auf einem dieser Plätze abgestellt hat, wählt mit seinem Mobiltelefon eine bestimmte Nummer. Bei den Mitarbeitern des OS-Teams erscheint dann das entsprechende Autokennzeichen im Display. Vor der Weiterfahrt wählt der Autofahrer noch einmal die Nummer der Zentrale und meldet sich damit ab. Die Parkgebühr wird auf die Minute genau berechnet und vom Konto abgebucht. Dabei ist die erste Viertelstunde kostenlos wie für alle anderen Straßenrandparker auch.
Dass der neue Service in Osnabrück nur 0, 22 Prozent der eingenommenen Parkgebühren ausmacht, sollte nicht falsch interpretiert werden, meint der FDP-Fraktionsvorsitzende Dr. Thomas Thiele: Die Osnabrücker stünden dem Handy-Parken keinesfalls ablehnend gegenüber. Die geringe Akzeptanz sei auf die miserable Informationspolitik der OPG zurückzuführen. Es entstehe der Eindruck, dass die OPG selbst nicht hinter dem Handy-Parken stehe und deshalb zu wenig Werbung mache. " Wir erwarten, dass dieser Missstand unverzüglich behoben wird", fordert Thiele.
OPG-Geschäftsführer Ingo Hoppe sieht es anders: Das Handy-Parken werde von den Kunden nicht so gut angenommen. Daran habe auch eine Werbekampagne für 10 000 Euro nichts ändern können. Auch in anderen Städten laufe es nicht besser. Die OPG halte es aber für sinnvoll, gemeinsam mit der Stadt für das neue System zu werben. Es lohne sich aber nicht, viel Geld in Kampagnen zu stecken, denn die Handy-Parker brächten auch nicht mehr Geld in die Kasse als andere Kunden.

Bildtext: Die richtige Nummer gewählt und das Parkticket kommt elektronisch. Foto: Jörn Martens
Autor:
rll


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