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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Osnabrücker ehrlicher als der Bundesdurchschnitt
Zwischenüberschrift:
Bus-Kontrolleure ziehen positives Fazit
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Fahrgäste in Osnabrück haben sich mittlerweile an diesen Satz gewöhnt: " Die Fahrausweise, bitte!" heißt es seit einem Jahr auf allen Linien im Stadtverkehr.
" Manchmal bekomme ich den Fahrausweis sogar vorgezeigt, wenn ich privat mit dem Bus unterwegs bin", erzählt einer der Kontrolleure schmunzelnd. Die vermehrten Kontrollen seien bis heute reibungslos verlaufen und kämen bei den ehrlichen Fahrgästen gut an, lautet das gestern veröffentlichte Fazit der Stadtwerke.
" Natürlich gibt es immer wieder mal Fälle, dass sich die Kollegen dumme Sprüche anhören müssen, aber insgesamt ist unser Fazit nach einem Jahr Projektlaufzeit ausnehmend gut", sagt Projektkoordinator Dieter Kabatzki.
Die Osnabrücker seien ehrlicher als der bundesdeutsche Durchschnitt. Im Mittel drei Prozent betrage der Anteil von Personen, die sich die " Beförderung erschleichen", wie es im offiziellen Amtsdeutsch heißt. In Osnabrück hingegen liege diese Quote nur bei durchschnittlich 1, 4 Prozent.
Ralf Meyer zu Westram, Leiter Verkehrswirtschaft bei den Stadtwerken: " Dieses für Osnabrück erfreuliche Ergebnis ist vor allem den treuen Stammkunden geschuldet, die ein Umwelt-Abo oder als Studierende einen Fahrausweis haben."
Rund 25 Prozent der Ertappten sind nach Stadtwerke-Angaben sogenannte " Graufahrer" also Kunden, die zwar eigentlich über gültige Zeitkarten verfügen, diese aber nicht dabei haben. Etwa ein Drittel aller aufgenommenen Fälle seien Schüler, die auf Linien fahren, die sie mit ihren Schülerzeitkarten nicht nutzen dürfen.
Jährlich lägen die durch Schwarzfahrer bedingten Einnahmeverluste laut Stadtwerke-Berechnung im sechsstelligen Bereich. " Und diese Kosten gehen zulasten unserer ehrlichen Fahrgäste das wollen wir nicht akzeptieren", sagt Meyer zu Westram. Foto: Stadtwerke


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