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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Handy-Parken in Osnabrück ein Flop
Zwischenüberschrift:
Für viele Nutzer zu umständlich
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Das Handy-Parken hat sich in Osnabrück als Flop erwiesen. Lediglich 0, 22 Prozent der Parkgebühren werden über den mobilen Service eingespielt. Wer ein Handy-Ticket lösen will, wird in Osnabrück aber auch nicht gerade mit offenen Armen empfangen.
Zu den Errungenschaften der Parkraumbewirtschaftung, die seit dem 1. Mai 2008 gilt, gehört neben der Brötchentaste auch das Handy-Parken. Norbert Obermeyer vom Fachdienst Straßenverkehr spricht von einem " Medium der Zukunft". Bislang werde das Handy-Parken in Osnabrück aber nur als " Nischenangebot" genutzt.
In anderen Städten sei es nicht besser. Und das, obwohl die Anmeldung über das Mobiltelefon einige Vorteile biete, wie Obermeyer ausführt: Man brauche keine Parkmünzen, und es werde minutengenau abgerechnet. Wer sein Auto für 23 Minuten abstellt, zahle auch nur für 23 Minuten. Sicher müsse das Handy-Parken in Osnabrück bekannter gemacht werden, räumt Norbert Obermeyer ein. Konkrete Pläne gebe es derzeit allerdings nicht.
Wer sich für das " Medium der Zukunft" interessiert, bleibt erst einmal in der Vergangenheit stecken: Die Internetseite der Osnabrücker Parkstätten-Betriebsgesellschaft (OPG) ist seit anderthalb Jahren nicht aktualisiert worden. Da wird das Handy-Parken zum 1. Mai angekündigt und der geneigte Leser mag sich fragen, ob der 1. Mai 2010 gemeint ist. Umständlich mutet auch an, dass sich die Nutzer für die Innenstadt und den Bahnhofsvorplatz separat einloggen müssen, unter zwei verschiedenen Rufnummern.
Demnächst soll es aber auch einen vereinfachten Service geben, der keine Registrierung erfordert. Allerdings müssen die Daten dann über eine SMS an die Zentrale geschickt werden.
Beim Handy-Parken kooperiert die Osnabrücker Parkstätten-Betriebsgesellschaft mit der mobile-city GmbH aus Saarbrücken, die auch in anderen Städten tätig ist. Carsten Puhl, zuständig für die operative Leitung, sieht das Handy-Ticket nicht als Selbstläufer. Erfahrungen aus anderen Städten, allen voran dem kleinen Tettnang, zeigten aber, dass es sich um ein ausbaufähiges System handle. Am besten funktioniere es mit guter Mund-zu-Mund-Propaganda.

Bildtext: Der Parkschein kommt aufs Handy: In Osnabrück hat sich der neue Service noch nicht durchgesetzt. Foto: Jörn Martens
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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