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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Leidenswege der Häftlinge in Sachsenhausen
Zwischenüberschrift:
Ausstellung im Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum wird am 15. Oktober eröffnet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Vom 15. Oktober bis 17. Januar wird im Foyer des Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrums die Ausstellung " Jüdische Häftlinge im Konzentrationslager Sachsenhausen 1936–1945" in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Osnabrück und der Alfred-Gong-Gesellschaft gezeigt.
Bei der Ausstellungseröffnung am 15. Oktober um 19.30 Uhr spricht Bürgermeisterin Karin Jabs-Kiesler. Der Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Prof. Dr. Günter Morsch, führt in die Ausstellung ein.
Das KZ Sachsenhausen wurde im Sommer 1936 von Häftlingen aus den Emslandlagern errichtet und nahm als Modell- und Schulungslager in unmittelbarer Nähe von Berlin eine Sonderstellung im System der NS-Konzentrationslager ein. Zwischen 1936 und 1945 waren im KZ Sachsenhausen mehr als 200 000 Menschen inhaftiert.
Thematisch in vier Abschnitte gegliedert, dokumentiert die Ausstellung Ursachen und Anlässe der Einlieferung von Juden und deren Schicksal im KZ Sachsenhausen. Bild- und Textdokumente verdeutlichen die verschiedenen Stationen des Leidensweges der Häftlinge: von der Einlieferung ins Lager über die unmenschlichen Existenz- und Arbeitsbedingungen, geprägt durch Erniedrigung, Folter, Hunger, Misshandlungen und Tötungen, bis zur Entlassung oder Befreiung der wenigen Überlebenden.
Die Ausstellung zeigt auch die Versuche jüdischer Gefangener, unter schwierigsten Bedingungen ihre Menschenwürde und kulturelle Identität zu bewahren. Statistische und chronologische Daten runden die Darstellung ab, die auch die Geschichte der Jüdischen Gemeinde Oranienburg sowie die Leidensgeschichte jüdischer Insassen des KZ Oranienburg einbezieht.
Träger der Ausstellung ist die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten/ Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10–13 Uhr und
15 17 Uhr, Samstag/ Sonntag 11–17 Uhr

Bildtext: Jüdische Häftlinge 1939 im KZ Sachsenhausen. Foto: Stadt


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