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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Osnabrück macht Werbung auf der Expo
Zwischenüberschrift:
Pistorius drei Tage auf dem Messestand – "Großes Unternehmen" will in die Kaserne am Limberg
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Wenn sich die Spitzenmanager der Immobilienbranche treffen, darf Osnabrück nicht fehlen: Die Stadt ist wie 2008 wieder auf der Immobilienmesse Expo Real in München vertreten. Ein teures Unternehmen, das sich für die Stadt aber auszahlt, wie Oberbürgermeister Boris Pistorius in unserem Interview sagt.
Herr Pistorius, wie lange werden Sie in München sein?
Ich bin während der ganzen Messezeit auf dem Stand, von Montag bis Mittwoch. Es sind mehrere Präsentationen geplant, und ich habe reichlich Gesprächstermine.

Der Stand auf der Messe ist nicht billig. Im letzten Jahr waren es etwa 95 000 Euro . . .
Das ist etwa auch diesmal die Größenordnung. Aber ein Drittel wird von Sponsoren getragen, die ein hohes Interesse an der Vermarktung und Standortwerbung haben. Für den städtischen Haushalt bleiben rund 65 000 Euro.

Lohnt sich der finanzielle Aufwand für Osnabrück?
Aber ja. Gerade in der Krise ist es wichtig, Werbung zu machen. Wenn die Wirtschaft rund läuft, kommen die Investoren von selbst. Ich habe im vergangenen Jahr viele Gespräche geführt und Kontakte geknüpft, die sich langfristig auszahlen werden, da bin ich sicher. Auf dieser Messe treffen sich nicht nur die Fachleute, sondern auch die Entscheider. Wo sonst hat man Gelegenheit, mit so vielen wichtigen Leuten aus der Immobilienbranche zu sprechen?

Wird Osnabrück unter den fast 1600 Ausstellern überhaupt wahrgenommen?
Es kommt besonders gut an, dass sich eine Stadt selbst und mit einem konkreten Projekt präsentiert. Die meisten Städte unserer Größenordnung treten auf der Messe als Teil ihrer Region oder Metropolregion auf. Ein projektbezogener Auftritt wie unser zur Konversion findet deshalb große Beachtung. Außerdem habe ich im letzten Jahr gespürt, dass die Anwesenheit des Oberbürgermeisters als wichtiges Signal für die Bedeutung des Themas verstanden wird. Auch der Oberbürgermeister von Hanau, Claus Kaminsky, wird da sein und der Vorstand der Bima, Axel Kunze, natürlich auch.

Sie teilen sich den Stand mit Hanau, das 340 Hektar Militärflächen zu vermarkten hat, Osnabrück 160 Hektar. Haben Sie keine Sorge, dass Osnabrück zu kurz kommt?
Nein. Hanau hat eine ganz andere Ausgangslage in der Rhein-Main-Region und eine ganz andere Zielgruppe. Das ist keine Konkurrenz.

Was tut sich auf den Briten-Flächen in Osnabrück?
Im Hafen läuft es sehr gut. Dort baut die Firma Nosta den kombinierten Ladeverkehr Bahn/ Lkw aus. Die Kaufverträge mit dem Land sind so gut wie fertig. Bekanntlich werden dort die Polizei und Landesbehörden einziehen. Auch am Limberg ist einiges in Bewegung. Eine gemeinnützige Organisation hat Interesse bekundet, und ein größeres Unternehmen aus der Region will dort hin.

Welche Firma ist das, und um wie viel Fläche geht es?
Sie werden verstehen, dass ich dazu jetzt noch nichts sagen kann. Aber das Interesse ist sehr konkret. Am Westerberg verkaufen sich die Flächen fast von selbst. Der Wissenschaftspark ist auch auf gutem Wege. Etwas schwierig ist es in Eversburg.

Werden Sie in München auch andere Problemzonen der Osnabrücker Stadtentwicklung anpacken, den Neumarkt zum Beispiel?
Ich habe Termine mit der Eigentümerin des Haseparks und mit Woolworth. Der Neumarkt ist natürlich ständig präsent, aber dazu hatten wir erst vor wenigen Wochen ein Gespräch in Osnabrück.

Bildtext: 1580 Aussteller und Osnabrück mittendrin: Die Expo Real in München ist die wichtigste Immobilienmesse Foto: Plettenberg
Autor:
Wilfried Hinrichs


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